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Ein Fall von Veruntreuung bei der Tochtergesellschaft in Südkorea belastet ABB finanziell. - Bild: ABB

Der Konzern erwartet wegen der Vorfälle nach derzeitiger Schätzung eine Belastung vor Steuern des Ergebnisses 2016 von etwa 100 Millionen US-Dollar.

Die finanziellen Unstimmigkeiten seien aufgedeckt worden, nachdem die verdächtige Person am 7. Februar verschwunden sei. Die Untersuchung laufe, auch mit den Strafverfolgungsbehörden arbeite ABB zusammen.

ABB hat nach eigenen Angaben Maßnahmen eingeleitet, um die Auswirkungen dieser kriminellen Aktivitäten auf die Bilanz deutlich zu reduzieren, etwa die Rückgewinnung veruntreuter Gelder, die Anmeldung von Rechtsansprüchen und die Nutzung von Versicherungen.

Die vorläufigen Zahlen für 2016 hatte ABB bereits Anfang Februar veröffentlicht. Der Nettogewinn belief sich auf 1,96 Milliarden Dollar. Als Konsequenz der laufenden Untersuchung wird ABB den Geschäftsbericht für das Jahr 2016 bis spätestens 16. März 2017 veröffentlichen.