ABB hat einen besseren Jahresstart hingelegt, als von Experten erwartet

ABB hat einen besseren Jahresstart hingelegt, als von Experten erwartet. - Bild: ABB

In den ersten drei Monaten stieg der Erlös um 10 Prozent auf zirka 8,6 Milliarden Dollar, wie der in einigen Bereichen mit Siemens konkurrierende Konzern in Zürich mitteilte. Der Großteil des Umsatzanstiegs kam jedoch aus Währungseffekten - bereinigt um diese habe das Plus ein Prozent betragen.

Dabei stieg der Umsatz in den Bereichen Robotik & Antriebe und Elektrifizierungsprodukte aufgrund des anhaltend soliden Auftragswachstums. Dem standen der stabile Umsatz in der Division Industrieautomation gegenüber sowie der Umsatzrückgang im Geschäft mit Stromnetzen, was auf den geringeren Auftragsbestand zum Jahresende 2017 zurückzuführen ist, wie ABB erläuterte.

ABB-Chef Ulrich Spiesshofer bekräftigte in einer Telefonkonferenz erneut, an dem Geschäft mit Stromnetzen festhalten zu wollen. Nachdem Großaktionär Cevian über die schwedische Presse vor kurzem diese Frage wieder aufgeworfen hat, will ABB mit der Sparte nach vorne schauen. "Natürlich sind wir immer offen für den konstruktiven Dialog mit Aktionären", sagte Spiesshofer. "Der Entscheid, die Sparte im Konzern zu halten, ist aber gefallen und wir werden diesen Bereich weiterentwickeln." Der schwedische Finanzinvestor Cevian, der auch an dem deutschen Konzern Thyssenkrupp beteiligt ist, hatte bereits schon einmal die Trennung von dem Geschäft gefordert, war bei ABB jedoch auf Granit gestoßen.

ABB: Eine Unternehmensgeschichte in Bildern

Das Technologieunternehmen ABB verschreibt sich ganz dem Ziel der industriellen Digitalisierung. Doch so zukunftsorientiert der Konzern auch arbeitet, natürlich hat auch er eine Geschichte. Ein Auszug aus der Historie.

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Positiv entwickelten sich im ersten Quartal die Auftragseingänge. Diese legten wechselkursbereinigt um 6 Prozent zu - absolut betrug der Anstieg 16 Prozent auf 9,8 Milliarden Dollar. Am besten lief es in der Sparte Robotik & Antriebe, wo die Aufträge auf vergleichbarer Basis um 11 Prozent anzogen, am geringsten war der Zuwachs mit einem Prozent bei den Stromnetzen.

Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände (Ebita) kletterte um 12 Prozent auf 1,06 Milliarden Dollar. Gestützt hatten das Ergebnis Einsparungen, ein höheres Volumen und ein positiver Produktmix. Gestiegene Rohstoffpreise hoben dies teilweise wieder auf.

Das Nettoergebnis ging um rund ein Fünftel auf 572 Millionen Dollar zurück - im Vorjahr hatte ABB aber einen Sonderertrag aus dem Verkauf des Kabelgeschäfts verbucht. Ohne diesen wäre der Gewinn unter dem Strich gestiegen. Mit Blick nach vorne gibt sich ABB zuversichtlich. Die makroökonomischen Signale für Europa und die USA seien positiv und in China erwarte man weiterhin Wachstum. Der Ausblick sei damit unverändert.

Weiter bestätigte ABB frühere Angaben, wonach der Abschluss der Übernahme der Sparte Industrial Solutions von General Electric im ersten Halbjahr 2018 zu erwarten sei. Die Integration der im vergangenen Sommer abgeschlossenen Akquisition der österreichischen Bernecker + Rainer Industrie-Elektronik (B&R) sei zudem "voll auf Kurs".

  • Platz 15: IMI (UK) erreichte mit seinen Produkten rund um die Automatisierung einem Umsatz von 1,827 Milliarden US-Dollar im Jahr 2016 Platz 15 im Ranking der umsatzstärksten Branchenunternehmen.

    Platz 15: IMI (UK) erreichte mit seinen Produkten rund um die Automatisierung einem Umsatz von 1,827 Milliarden US-Dollar im Jahr 2016 Platz 15 im Ranking der umsatzstärksten Branchenunternehmen. - Quelle: Statista, Bild: IMI

  • Platz 14: Phoenix Contact platziert sich mit einem Automatisierungsumsatz von 2,174 Milliarden US-Dollar Umsatz im Jahr 2016 auf Platz 14. Das Unternehmen ist in Bloomberg beheimatet.

    Platz 14: Phoenix Contact platziert sich mit einem Automatisierungsumsatz von 2,174 Milliarden US-Dollar Umsatz im Jahr 2016 auf Platz 14. Das Unternehmen ist in Bloomberg beheimatet. - Quelle: Statista, Bild: Phoenix

  • Platz 13: Endress+Hauser hat 100 Gesellschaften in 44 Ländern und beschäftigt mehr als 13.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2016 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz in der Automatisierung von 2,360 Milliarden US-Dollar.

    Platz 13: Endress+Hauser hat 100 Gesellschaften in 44 Ländern und beschäftigt mehr als 13.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2016 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz in der Automatisierung von 2,360 Milliarden US-Dollar. - Quelle: Statista, Bild: Alf van Beem/Wikimedia/CC-Lizenz

  • Platz 12: Gleichauf mit Endress+Hauser liegt Ametek EIG. Der amerikanischer Hersteller von elektronischen und elektromechanischen Instrumenten erwirtschaftete 2016 in seiner Automatisierungssparte ebenfalls 2,360 Milliarden US-Dollar Umsatz.

    Platz 12: Gleichauf mit Endress+Hauser liegt Ametek EIG. Der amerikanischer Hersteller von elektronischen und elektromechanischen Instrumenten erwirtschaftete 2016 in seiner Automatisierungssparte ebenfalls 2,360 Milliarden US-Dollar Umsatz. - Quelle: Statista, Bild: Ametek

  • Platz 11: Omron aus Japan erzielte 2016 mit seinen Automatisierungsprodukten einen Umsatz von 2,656 Milliarden US-Dollar. Damit verfehlt das Unternehmen die Top 10 nur knapp.

    Platz 11: Omron aus Japan erzielte 2016 mit seinen Automatisierungsprodukten einen Umsatz von 2,656 Milliarden US-Dollar. Damit verfehlt das Unternehmen die Top 10 nur knapp.- Quelle: Statista, Bild: Tolbxela/Flickr

  • Platz 10: Der internationale Konzern Honeywall setzte im Jahr 2016 rund 3,158 Milliarden US-Dollar Umsatz im Bereich der Automatisierungstechnik um. Das reicht für die besten zehn der Branche.

    Platz 10: Der internationale Konzern Honeywall setzte im Jahr 2016 rund 3,158 Milliarden US-Dollar Umsatz im Bereich der Automatisierungstechnik um. Das reicht für die besten zehn der Branche. - Quelle: Statista, Bild: Facebook/Honeywell

  • Mit einem Branchenumsatz von 3,248 Milliarden US-Dollar im Jahr 2016 erreichte der US-Riese General Electric (GE) Platz 9 im Ranking der weltgrößten Automatisierer.

    Mit einem Branchenumsatz von 3,248 Milliarden US-Dollar im Jahr 2016 erreichte der US-Riese General Electric (GE) Platz 9 im Ranking der weltgrößten Automatisierer. - Quelle: Statista, Bild: General Electric

  • Platz 8: Yokogawa Electric konnte in 2016 mit Produkten der Automatisierung einen Umsatz von 3,326 Milliarden US-Dollar generieren. Das macht Platz 8 im Ranking.

    Platz 8: Yokogawa Electric konnte in 2016 mit Produkten der Automatisierung einen Umsatz von 3,326 Milliarden US-Dollar generieren. Das macht Platz 8 im Ranking. - Quelle: Statista, Bild: Unknown/ Wikimedia/ CC-Lizenz

  • Platz 7: Fortive (Danaher) liegt mit 7 Millionen US-Dollar mehr knapp vor Yokogawa Electric. Das Unternehmen aus den USA konnte 2016 einen Umsatz von 3,333 Milliarden Dollar erzielen.

    Platz 7: Fortive (Danaher) liegt mit 7 Millionen US-Dollar mehr knapp vor Yokogawa Electric. Das Unternehmen aus den USA konnte 2016 einen Umsatz von 3,333 Milliarden Dollar erzielen. - Quelle: Statista, Bild: Fortive

  • Platz 6: Mitsubishi Electric schafft es mit einem 2016er-Umsatz von 3.631 Millionen US-Dollar aus der Automatisierung auf Platz 6.

    Platz 6: Mitsubishi Electric schafft es mit einem 2016er-Umsatz von 3,631 Milliarden US-Dollar aus der Automatisierung auf Platz 6.- Quelle: Statista, Bild: Mitsubishi Electric

  • Platz 5: Rockwell heißt das Unternehmen auf Platz 5. Der Umsatz der Amerikaner im Automatisierungsbereich betrug im Jahr 2016 rund 5,665 Milliarden US-Dollar.

    Platz 5: Rockwell heißt das Unternehmen auf Platz 5. Der Umsatz der Amerikaner im Automatisierungsbereich betrug im Jahr 2016 rund 5,665 Milliarden US-Dollar. - Quelle: Statista, Bild: Rockwell

  • Platz 4: Die Reihe Compact NSXM, sowie andere Automatisierungsprodukte von Schneider Electric führten in 2016 zu einem Umsatz von 6,058 Milliarden US-Dollar. Damit verpassten die Franzosen das Treppchen nur knapp.

    Platz 4: Die Reihe Compact NSXM, sowie andere Automatisierungsprodukte von Schneider Electric führten in 2016 zu einem Umsatz von 6,058 Milliarden US-Dollar. Damit verpassten die Franzosen das Treppchen nur knapp. - Quelle: Statista, Bild: Schneider Electric

  • Platz 3: Emerson erreicht nicht nur mit seinem Modell MPC sondern mit der kompletten Automatisierungspalette im Jahr 2016 einen Umsatz von 7,948 Milliarden US-Dollar.

    Platz 3: Emerson erreicht nicht nur mit seinem Modell MPC sondern mit der kompletten Automatisierungspalette im Jahr 2016 einen Umsatz von 7,948 Milliarden US-Dollar. - Quelle: Statista, Bild: Emerson

  • Platz 2: Das Schweizer Unternehmen ABB kann sich dank einem Umsatz von 8,847 Milliarden US-Dollar in der Automatisierung über den zweiten Platz freuen.

    Platz 2: Das Schweizer Unternehmen ABB kann sich dank einem Umsatz von 8,847 Milliarden US-Dollar in der Automatisierung über den zweiten Platz freuen. - Quelle: Statista, Bild: ABB

  • Platz 1: Fast 2,5 Millionen Euro mehr Automatisierungsumsatz als der Zweitplatzierte ABB erzielte Branchenprimus Siemens im Jahr 2016. Mit rund 11,261 Milliarden Dollar erreicht das deutsche Unternehmen somit klar Platz 1 unseres Rankings.

    Platz 1: Fast 2,5 Millionen Euro mehr Automatisierungsumsatz als der Zweitplatzierte ABB erzielte Branchenprimus Siemens im Jahr 2016. Mit rund 11,261 Milliarden Dollar erreicht das deutsche Unternehmen somit klar Platz 1 unseres Rankings. - Quelle: Statista, Bild: Siemens