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Porsche bekommt in Sachen Abgas-Affäre bald Besuch vom Kraftfahrtbundesamt. - Bild: Porsche

"Das Kraftfahrtbundesamt ist angewiesen, Untersuchungen bei Porsche durchzuführen", sagte ein Sprecher des Bundesverkehrsministeriums.

Die neuerlichen Prüfungen bei der VW-Tochter seien Teil des breiten Aufklärungsprozesses des Diesel-Skandals, ergänzte der Sprecher. Der Spiegel hatte über einen Labortest des TÜV Nord berichtet, der bei einem Porsche Cayenne deutlich erhöhte Stickoxidwerte festgestellt habe. Den Experten zufolge sind die Diesel-Modelle dieses Geländewagens mit einer illegalen Abschalteinrichtung ausgestattet. Porsche hat die Vorwürfe zurückgewiesen.

Abgas-Affäre und kein Ende für VW

Für Volkswagen gerät die Abgasaffäre um manipulierte Motoren zur endlosen Probe. Erst jüngst hatte das Kraftfahrtbundesamt eine Schummelsoftware bei 24.000 Audi-Dieseln entdeckt. Im Laufe des Tages muss der Autobauer dem Verkehrsministerium Vorschläge machen, wie die Abschalteinrichtung beseitigt werden kann und die Autos die gesetzlichen Bestimmungen für die Abgase einhalten. Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hat den Rückruf der betroffenen Autos angeordnet.

Verdacht der Marktmanipulation: Ermittlungen gegen VW-Konzernchef Müller

Einem Medienbericht zufolge gerät nun auch VW-Chef Matthias Müller unter Druck. Wie "Spiegel Online" meldete, ermittelt die Stuttgarter Staatsanwaltschaft gegen den Konzernlenker wegen des Verdachts der Marktmanipulation.

Es geht um Müllers Tätigkeit bei der Porsche-Dachgesellschaft und Volkswagen-Hauptaktionärin Porsche SE... mehr...