Martin Winterkorn

Der "Bild am Sonntag" liegen Dokumente vor, die belegen sollen, dass der damalige Vorstandschef Martin Winterkorn bereits am 4. September 2015 von einem VW-Manager über die Manipulationen unterrichtet wurde. - Bild: VW

Damit könnte er gegen das Wertpapierhandelsgesetz verstoßen haben. Laut einem Bericht der "Bild am Sonntag" (BamS) habe Winterkorn die Aktionäre zu spät darüber informiert, dass der Abgasbetrug in den USA entdeckt worden war und hohe Strafzahlungen drohten.

Dies lege ein neu aufgetauchter Brief vom 4. September 2015 an Winterkorn nahe, der der Zeitung nach eigenen Angaben vorliegt. Ein Unternehmenssprecher von VW erklärte dazu: "Wir äußern uns nicht zu laufenden Untersuchungen".