Suzuki Skandal

Nach Mitsubishi hat nun auch Suzuki Motor eingeräumt, in Japan unzulässige Verbrauchstests angewendet zu haben.. - Bild: S-8500/Wikipedia

Betroffen sind Unternehmensangaben zufolge 2,1 Millionen Fahrzeuge - und dies ausschließlich in, nicht aber außerhalb Japans.

Wie Suzuki-CEO Osamu Suzuki sagte, haben Kontrollen mit regelkonformen Tests allerdings keine nennenswerten Abweichungen bei den Verbrauchsdaten ergeben. Von daher sehe er auch keine Notwendigkeit, die Angaben zu den Verbrauchswerten der 16 betroffenen Modelle zu überarbeiten.

Nachdem die Schummeleien zuvor aus Kreisen durchgesickert waren, war die Suzuki-Aktie zeitweise um bis zu 15 Prozent eingebrochen.

Ende April hatte bereits der japanische Autohersteller Mitsubishi eingeräumt, seit 1991 bei Tests manipuliert zu haben, um bessere Verbrauchswerte zu erreichen. Mittlerweile sieht sich das Unternehmen, nicht zuletzt in Anbetracht der Erosion seines Marktwertes sowie der unabsehbaren Konsequenzen aus dem Skandal, in seiner Existenz bedroht.

Zwischenzeitlich ist Nissan Motors seinem angeschlagenen kleineren Wettbewerber bereits zur Seite gesprungen und hat sich mit 34 Prozent an Mitsubishi Motors beteiligt.