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Volkswagen hat sich vor einem US-Gericht im Abgasskandal schuldig bekannt. - Bild: Pixabay

Vor einem Bundesgericht in Detroit bekannte sich der Konzern der Verschwörung zum Zweck des Betruges der USA und des Überweisungsbetruges sowie der Verletzung von Umweltgesetzen, der Behinderung der Justiz und des Importverstößen schuldig. Damit findet das Strafverfahren, das dem Ruf und den Finanzen der deutschen Konzerns massiv geschadet hat, einen beispiellosen Abschluss.

Die zu Jahresbeginn erzielte Vereinbarung zwischen dem Autobauer und dem Justizministerium sieht neben dem Schuldeingeständnis auch einen Strafzahlung von insgesamt 4,3 Milliarden US-Dollar vor.

Die Summe beinhaltet eine Strafzahlung in Höhe von 2,8 Milliarden Dollar, um die Ermittlungen des Justizministeriums beizulegen. Zum anderen hat sich Volkswagen zur Zahlung einer Zivilstrafe bereit erklärt, um weitere Klagen des Bundes beizulegen.

Zuvor hatten die Wolfsburger bereits mit Verbrauchern, Regulierern, Händlern und einigen Staatsanwälten in den USA Einigungen erzielt, deren Kosten in Summe 20 Milliarden Dollar übersteigen könnten. Einige derzeitige und frühere Volkswagen-Manager und Mitarbeiter wurden in dem Strafverfahren separat angeklagt. Um ihre Fälle ging es aber der Anhörung am Freitag nicht.

Volkswagen hatte sich bereits im Januar mit den US-Staatsanwälten geeinigt, Wochen vor der offiziellen Anhörung vor Gericht am heutigen Freitag.