Besonders gut sei es in den USA gelaufen, wo die Absatzmenge verdoppelt worden sei, teilte das

Besonders gut sei es in den USA gelaufen, wo die Absatzmenge verdoppelt worden sei, teilte das Bonner Unternehmen am Montag mit. - Bild: SolarWorld

SolarWorld hat seinen Umsatz im ersten Halbjahr überproportional zum Absatz gesteigert. Besonders gut sei es in den USA gelaufen, wo die Absatzmenge verdoppelt worden sei, teilte das Bonner Unternehmen am Montag mit.

Die Konzernerlöse legten nach vorläufigen Zahlen um 40 Prozent auf 320 Millionen Euro zu, der Absatz von Solarstrommodulen und Bausätzen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um ein Drittel auf 440 Megawatt.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich auf 10 Millionen Euro. Im ersten Halbjahr 2014 war ein um Sondereffekte bereinigtes EBITDA von 1 Million Euro verbucht worden. Der Verlust vor Zinsen und Steuern(EBIT) wurde auf 12 von 19 Millionen Euro verringert.

Im zweiten Quartal habe das Unternehmen im operativen Bereich den positiven Trend des Auftaktquartals fortsetzen können, hieß es. Das EBITDA verbesserte sich demnach auf 7 von 3 Millionen Euro im ersten Quartal, der Verlust beim EBIT halbierte sich im Vergleich zum Vorquartal auf 4 Millionen Euro.

Zum Quartalsende verfügte der Konzern den Angaben zufolge über liquide Mittel in Höhe von 141 Millionen Euro und damit 7 Millionen weniger als per 31. März 2015. Der Rückgang sei im Wesentlichen auf Zinszahlungen sowie auf Investitionen für Erweiterungen der Produktionskapazitäten zurückzuführen, hieß es.

Solarworld AG bestätigte ihre Prognose für das Gesamtjahr. Das Unternehmen rechnet mit einer Steigerung der konzernweiten Absatzmenge von mindestens 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf mehr als ein Gigawatt sowie einer Steigerung des Konzernumsatzes von mindestens 25 Prozent auf über 700 Millionen Euro. Zudem will Solarworld 2015 das operative EBIT ins Positive drehen, nachdem im Vorjahr ein Verlust von 44 Millionen Euro geschrieben wurde. Das EBITDA ex Sondereffekte soll ebenfalls deutlich über dem Vorjahreswert von 2 Millionen Euro liegen.

Dow Jones Newswires/Andrea Hecht