Ursächlich für den Rückgang seien die schwierigen Bedingungen in Südamerika, vor allem

Ursächlich für den Rückgang seien die schwierigen Bedingungen in Südamerika, vor allem Brasilien, und in Russland, sagte Vertriebsvorstand Christian Klingler. - Bild: VW

Die VW-Kernmarke Volkswagen Pkw hat im März einen Absatzrückgang verzeichnet. Die Verkäufe sanken um 0,9 Prozent auf 558.600 Autos.

Im ersten Quartal stand ein Absatzminus von 1,3 Prozent auf 1,48 Millionen Pkw zu Buche. Von Januar bis März verkaufte Volkswagen mit insgesamt 1,48 Millionen Stück 1,3 Prozent weniger Fahrzeuge als vor Jahresfrist.

Ursächlich für den Rückgang seien die schwierigen Bedingungen in Südamerika, vor allem Brasilien, und in Russland, sagte Vertriebsvorstand Christian Klingler. In Westeuropa wiederum habe die Marke hingegen teilweise deutlich zulegen können. Für das erste Quartal des laufenden Jahres liegt der Rückstand zum Wert des ersten Jahresviertels 2014 bei 1,3 Prozent. VW-Pkw hatte vergangenes Jahr weltweit 6,12 Millionen Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert und damit erstmals die Sechs-Millionen-Jahres-Marke geknackt.

Volkswagen ist Europas größter Autobauer, mit zuletzt pro Jahr gut zehn Millionen verkauften Autos, weltweit aber nur die Nummer zwei hinter Toyota – erklärtes Ziel der Konzernführung ist es, den japanischen Konkurrenten zu überholen. Solide schnitt Volkswagen Pkw vor allem in Deutschland mit einem Plus von 8,3 Prozent auf 133.100 Einheiten im Quartal ab. In Russland verzeichnete die Marke hingegen einen Einbruch von 47,2 Prozent auf 18.100 Stück. In China wurden im 678.400 Einheiten ausgeliefert, 0,6 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Dow Jones Newswires/Andrea Hecht