Daimler bleibt in Sachen Absatzzahlen vor BMW.

Daimler bleibt in Sachen Absatzzahlen vor BMW. - Bild: Daimler

Daimler hatte von seiner Kernmarke Mercedes-Benz im gleichen Zeitraum 594 304 Pkw verkauft, was einen Zuwachs von 6,0 Prozent bedeutete. Der dritte im Bunde Audi holte etwas auf und kam bei einem Zuwachs von 9,8 Prozent auf 463 800 weltweiter verkaufte Fahrzeuge.

Nichtsdestotrotz versprühte BMW in München gute Laune: Der Konzern habe erstmals zu diesem Zeitpunkt im Jahr mehr als 600.000 Fahrzeuge verkauft, hieß es. Zusammen mit der Kleinwagen-Tochter Mini stieg der Absatz um 3 Prozent auf 604.629 Stück. Daimler kam mit Mercedes-Benz und der Kleinwagenmarke Smart auf 625.030 verkaufte Pkw, was ein Zuwachs um 5,1 Prozent war.

BMW-Chef Harald Krüger hatte auf der Jahrespressekonferenz im März angekündigt, den Rückstand auf Mercedes-Benz bei den Verkaufszahlen verkleinern zu wollen. Deswegen will BMW insbesondere bei den Stadtgeländewagen (SUV) und den großen Luxusautos zulegen.

Im März schwächte sich das Wachstum indes ab: Der konzernweite Absatz bei BMW stieg um 0,5 Prozent auf 256 162 Fahrzeuge. Zuwächsen in China und Lateinamerika standen Rückgänge in Deutschland und Großbritannien sowie den USA und Japan gegenüber.