Air Liquide

Air Liquide ist ein französischer Hersteller technischer Gase und Anbieter verwandter Dienstleistungen für die Medizin und die meisten Industriebranchen, wie Chemie, Automobilbau und Elektronik. - Bild: Air Liquide

Das starke Umsatzwachstum aus dem ersten Halbjahr habe sich im dritten Jahresviertel fortgesetzt, sagte Unternehmenschef Benoit Potier. Für das Gesamtjahr zeigte er sich zuversichtlich, den um Sondereffekte und Wechselkursschwankungen bereinigten Nettogewinn im Vergleich zu 2017 wie geplant zu steigern. Dazu beitragen sollen neben dem laufenden Sparprogramm auch Synergien aus der Übernahme von Airgas.

Seit dem Zukauf im Jahr 2016 summierten sich diese den Angaben zufolge auf insgesamt 273 Millionen US-Dollar. Ab Anfang 2019 - und damit mehr als ein Jahr früher - sollen sie 300 Millionen Dollar erreichen.

Durch den Zukauf hatten die Franzosen Linde als weltgrößten Gase-Hersteller abgelöst. Der Münchner Konkurrent hat aber zum Gegenschlag ausgeholt und ist gerade dabei, mit dem US-Konzern Praxair <US74005P1049> zu fusionieren.

Erst Anfang der Woche hatten die US-Wettbewerbshüter die Fusion von Linde und Praxair mit Auflagen genehmigt. Die EU-Kommission hatte bereits ihre Zustimmung erteilt. Gemeinsam würden der Münchner Traditionskonzern und sein US-Konkurrent Praxair ein Viertel des Weltmarkts beherrschen, mit rund 80 000 Mitarbeitern und gut 24 Milliarden Euro Jahresumsatz. Air Liquide kam 2017 auf einen Umsatz in Höhe von 20,3 Milliarden Euro.

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