Airbus,Eurofighter,Österreich,Tom Enders

Airbus-CEO Tom Enders sieht sich mit Ermittlungen der österreichischen Behörden im Eurofighter-Fall konfrontiert. - Bild: Airbus

Eine Sprecherin der österreichischen Justiz sagte, dass auch gegen Enders ermittelt werde. Details zu dem Fall wollte sie nicht preisgeben. Airbus nannte die Anschuldigungen gegen das Unternehmen "komplett unbegründet". Man habe erst am Mittwoch herausgefunden, dass auch gegen Enders ermittelt werde.

Im Februar hatte das österreichische Verteidigungsministerium Anzeige gegen Airbus erstattet. Die Republik Österreich schloss sich der Anzeige an und macht Schadenersatz von bis zu 1,1 Milliarden Euro geltend. Der Vorwurf lautet, dass Airbus die Republik Österreich seit 2002 sowohl über den wahren Kaufpreis als auch über die wahre Lieferfähigkeit und wahre Ausstattung der Eurofighter-Abfangjäger in betrügerischer Absicht getäuscht habe. Zu der Zeit leitete Enders das Rüstungsgeschäft von Airbus. Das Unternehmen sagte, man kooperiere mit den österreichischen Behörden.

Das teuerste Rüstungsprojekt der Welt: Die F-35 Lightning

  • Vor über hundert Jahren gründete Glenn L. Martin am 16. August 1912 die Firma Glenn L. Martin in Los Angeles, Kalifornien.
Vier Monate später, am 19. Dezember 1912 gründeten Allan und Malcolm Lockheed die Alco Hydro-Airplane Company, die später in Lockheed Aircraft Company umbenannt wurde. Der Zusammenschluss zur Lockheed Martin Cooperation erfolgte 1955   - Bild: Lockheed Martin

    Vor über hundert Jahren gründete Glenn L. Martin am 16. August 1912 die Firma Glenn L. Martin in Los Angeles, Kalifornien. Vier Monate später, am 19. Dezember 1912 gründeten Allan und Malcolm Lockheed die Alco Hydro-Airplane Company, die später in Lockheed Aircraft Company umbenannt wurde. Der Zusammenschluss zur Lockheed Martin Cooperation erfolgte 1955 - Bild: Lockheed Martin

  • Der Rüstungskonzern hat sich mittlerweile in verschiedenen Bereichen spezialisiert. Zum Produktporfolio gehören Flugzeuge, Raketen und Sensoren. In Zusammenarbeit mit Großbrittanien sollte das "Allzweckflugzeug" F-35 realisiert werden. - Bild: Lockheed Martin

    Der Rüstungskonzern hat sich mittlerweile in verschiedenen Bereichen spezialisiert. Zum Produktporfolio gehören Flugzeuge, Raketen und Sensoren. In Zusammenarbeit mit Großbrittanien sollte das "Allzweckflugzeug" F-35 realisiert werden. - Bild: Lockheed Martin

  • Der umstrittene Kampfjet F-35 wird seit 2011 serienmäßig produziert. Der ursprünglich als Allzweckflugzeug geplante Jet wird mittlerweile in 3 Varianten hergestellt. Hauptabnehmer ist die US-amerikanische Air-Force. Bisher sind mehr als 200 Modelle auf dem Markt. - Bild: Lockheed Martin

    Der umstrittene Kampfjet F-35 wird seit 2011 serienmäßig produziert. Der ursprünglich als Allzweckflugzeug geplante Jet wird mittlerweile in 3 Varianten hergestellt. Hauptabnehmer ist die US-amerikanische Air-Force. Bisher sind mehr als 200 Modelle auf dem Markt. - Bild: Lockheed Martin

  • Die Vorteile des Kampfjets sind, dass er nur eine kurze Startbahn benötigt und die Landung komplett senkrecht erfolgt. - Bild: Lockheed Martin

    Die Vorteile des Kampfjets sind, dass er nur eine kurze Startbahn benötigt und die Landung komplett senkrecht erfolgt. - Bild: Lockheed Martin

  • Der Rüstungskonzern nutz für die F-35 das Pratt & Whitney F135 Triebwerk mit Schwenkdüse und Hubfan. Der Schub beträgt 181,3 kN, ohne Nachbrenner nur 120 kN.  - Bild: Lockheed Martin

    Der Rüstungskonzern nutz für die F-35 das Pratt & Whitney F135 Triebwerk mit Schwenkdüse und Hubfan. Der Schub beträgt 181,3 kN, ohne Nachbrenner nur 120 kN. - Bild: Lockheed Martin

  • Die Länge des Jets beträgt 15,57 Meter. In der Höhe misst das Flugzeug 4,57 Meter. Die Reichweite beträgt ungefähr 1.665 Kilometer - Bild: Lockheed Martin

    Die Länge des Jets beträgt 15,57 Meter. In der Höhe misst das Flugzeug 4,57 Meter. Die Reichweite beträgt ungefähr 1.665 Kilometer - Bild: Lockheed Martin