PARIS (DJ/ilk). Der Erstflug sei weiterhin für 2012 geplant, die Auslieferung der ersten Maschine für 2013, sagte Airbus-Sprecher Stefan Schaffrath heute auf Anfrage. Er dementierte damit einen Bericht der französischen Tageszeitung “La Tribune”, wonach sich die Verspätung aktuell auf 12 bis 18 Monate belaufe. Der Bericht bezog sich auf Angaben von mehreren mit der Angelegenheit vertrauten Personen. “Der Artikel beruht auf Spekulationen und nicht auf Informationen aus dem Programm selbst”, sagte der Airbus-Sprecher weiter. “Fakt ist, das anspruchsvolle Entwicklungsprogramm liegt weiter im Zeitplan”.

Airbus hatte in den vergangenen Tagen immer wieder erklärt, dass die Entwicklung der A350 XWB im Zeitplan liege. Zuletzt hatte CEO Tom Enders in einem am Sonnabend veröffentlichen Interview mit der “Frankfurter Allgemeine” gesagt, dass an den Terminen für Erstflug und Erstauslieferung festgehalten werde.

Auch EADS-CEO Louis Gallois hatte vergangene Woche erklärt, dass es keine Verzögerungen gebe. Ähnlich hatte sich vergangene Woche auch Airbus-Manager Tom Williams geäußert, der jedoch auch darauf hinwies, dass es keinen Spielraum mehr gebe, falls Hindernisse bei der Entwicklung des Flugzeugs aufträten.

Airbus mache Fortschritte, und die Inbetriebnahme der Endfertigung im kommenden Jahr sei möglich, hatte der Executive Vice-President for Programmes zu Dow Jones Newswires während der Farnborough International Air Show gesagt. “Die nächsten 12 Monaten werden sicherlich entscheidend sein”, so Williams.