Airbus hatte im Dezember die erste A400M an die Bundeswehr ausgeliefert. - Bild: Airbus/S. Ramadier

Airbus hatte im Dezember die erste A400M an die Bundeswehr ausgeliefert. - Bild: Airbus/S. Ramadier

Für die Verzögerungen bei dem Militär-Transportflieger, der von technischen Problemen, Kostenüberziehungen und Verzögerungen überschattet wurde, buchte der Konzern im vierten Quartal Nettoaufwendungen in Höhe von 551 Millionen Euro.

Der berichtete Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) wuchs um 54 Prozent auf 4,0 Milliarden Euro, bereinigt um Sondereffekte legte das EBIT um 15 Prozent auf 4,07 Milliarden Euro zu. Je Aktie verdiente der Konzern mit 2,99 Euro 61 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Konzernumsatz stieg um 5 Prozent auf 60,7 Milliarden Dollar. Analysten hatten im Konsens mit einem berichteten EBIT von 3,55 Milliarden, einem Gewinn je Anteil von 2,92 Euro und Einnahmen von rund 59,7 Milliarden Euro gerechnet.

Der Auftragsbestand lag bei 6.386 Flugzeugen, dies sei eine “solide Grundlage für künftiges Wachstum”, teilte Airbus mit.

Die Fertigung des wichtigen Flugzeugtyps A320 soll erhöht werden. Die Produktionsrate der A320-Familie soll ab 2017 auf 50 Flugzeuge pro Monat steigen.

Für 2015 erwartet Airbus einen leichten Anstieg des EBIT vor Einmaleffekten und einen ausgeglichenen freien Cashflow. Gewinn und Dividende je Aktie sollen weiter steigen.

Dow Jones Newswires/Ferdinand Frey