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Airbus - hier das Trainingscockpit des A400M - hat sein Rüstungselektronikgeschäft an KKR verkauft. - Bild: Airbus

Airbus wird einen Anteil von 25,1 Prozent an dem Geschäft behalten. Es wurde in Hensoldt umbenannt, nach Moritz Hensoldt, der Mitte des 19. Jahrhunderts eine Optikerwerkstatt gründete.

Das Unternehmen fertigt Elektronik für Waffensysteme wie den F-16-Kampfjet von Lockheed Martin und den A400M-Militärtransporter von Airbus. Es erwirtschaftet mit rund 4.000 Mitarbeitern weltweit etwa 1 Milliarde Euro. Rund ein Drittel davon werden laut Hensoldt in Deutschland erwirtschaftet, 27 Prozent in anderen europäischen Ländern und 40 Prozent außerhalb Europas.

Hensoldt kündigte an, sich möglicherweise durch Akquisitionen verstärken zu wollen. Zudem will das Unternehmen in neue Technologien investieren.

Airbus, der zweitgrößte Flugzeugbauer der Welt hinter Boeing, konzentriert sich zunehmend auf sein Geschäft mit Zivilflugzeugen. Im Bereich Rüstung liegt der Fokus auf dem Bereich Luftfahrt, etwa auf der Produktion des Eurofighter-Jets und Militärtransportern.

Der Konzern verkauft nach und nach Bereiche, die nicht mehr zum Kerngeschäft gezählt werden, etwa den Anteil am französischen Rüstungskonzern Dassault Aviation.