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Der Gasekonzern Air Liquide hat seinen Umsatz im dritten Quartal dank der milliardenschweren Übernahme des US-Konkurrenten Airgas kräftig gesteigert.

Der Umsatz des Linde-Rivalen kletterte im Zeitraum von Juni bis September um 24 Prozent auf 5,08 Milliarden Euro. Bereinigt um Wechselkurs- und Energiepreiseffekte hätte das Wachstum knapp 27 Prozent betragen. Ohne Airgas wäre der Umsatz um 1,1 Prozent zurückgegangen.

Air Liquide hatte den Konkurrenten aus den USA für 13,4 Milliarden US-Dollar übernommen. Gewinnkennziffern nennen die Franzosen für das dritte Quartal nicht.

"Nach Abschluss der Übernahme von Airgas ist Air Liquide zuversichtlich, 2016 sowohl beim Nettogewinn als auch beim Nettoergebnis je Aktie ein Wachstum zu erzielen, auch inklusive des Effekts aus der Anfang Oktober abgeschlossenen Kapitalerhöhung", sagte Air-Liquide-Chef Benoit Potier laut Mitteilung.

Die Integration laufe gut. Die vollständigen Synergien dürften nach Unternehmensangaben Ende 2018 wirksam werden, früher als ursprünglich erwartet.