Aixtron

Aixtron fertigt Depositionsanlagen für die Halbleiterindustrie. - Bild: Aixtron

Weil sich Aixtron nach der geplatzten Übernahme durch die chinesische Grand Chip Investment auf die Steigerung der eigenen Profitabilität konzentriert und sich neu ausrichtet, verzichtet das Management auf eine Prognose zu EBITDA, EBIT und Nettoergebnis.

Der Auftragseingang 2017 wird nun höher geschätzt

Im dritten Quartal lag der Aufragseingseingang bei dem Konzern aus Herzogenrath bei 69,4 Millionen Euro nach 66,6 Millionen Euro im Vorquartal. Allerdings wies Aixtron darauf hin, dass die Bestellungen positive Einmaleffekte von 4,9 Millionen Euro aus Lieferungen in den Vorjahren enthielten, deren Zahlungseingang zuvor als unwahrscheinlich erachtet worden sei. Das bereinigte Nettoergebnis erhöhte sich auf Plus 1,1 Millionen Euro nach einem Verlust von 3,7 Prozent im Vorquartal.

Die Schätzung für den Auftragseingang 2017 erhöhte Aixtron auf 240 bis 250 (vorher: 210-230) Millionen Euro. Beim Umsatz sieht der Konzern nun 220 bis 230 Millionen Euro (vorher 210-230 Millionen Euro). Bernd Schulte, Vorstand der Aixtron SE, sagte, gestützt auf "unseren starken Auftragsbestand gehen wir davon aus, 2018 wieder profitabel zu sein."