Aixtron,Umsatz,Gewinn,Quartal,Ergebnis,Prognose

Aixtron hat in den ersten neun Monaten dieses Jahres spürbar weniger verdient. - Bild: Aixtron

Der Umsatz des Übernahmeziele der chinesischen Grand Chip Investment sackte um 21 Prozent auf 106,6 Millionen Euro ab und lag damit unter den von Analysten im Mittel prognostizierten 114 Millionen. Das EBIT ging auf minus 29,3 von minus 25,2 Millionen Euro zurück. Unterm Strich weitete sich der Verlust im Vergleich zum Vorjahr um 11 Prozent auf 30,4 Millionen Euro aus.

Aixtron selbst sprach mit Blick auf die Neunmonatszahlen von einer Umsatz- und Ergebnisentwicklung im Rahmen der Erwartungen. Der Hersteller von Depositionsanlagen für die Halbleiterindustrie rechnet mit Blick auf die Entwicklung des Auftragseingangs, der von Januar bis September um 21 Prozent auf 164,6 Millionen Euro kletterte, im Schlussquartal allerdings mit einer deutlichen Umsatzsteigerung.

Für das Gesamtjahr 2016 stellt Aixtron nun Umsatzerlöse zwischen 180 und 200 Millionen Euro in Aussicht nach bislang 170 bis 200 Millionen Euro. Der Auftragseingang wird bei 200 bis 220 Millionen Euro gesehen. Verdienen wird Aixtron in diesem Jahr jedoch nichts: EBITDA, EBIT, Jahresergebnis und Free Cashflow sollen sich zwar leicht verbessern, aber negativ bleiben, wie das Unternehmen bekräftigte.