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Drei Prozent des ANlagenbauers Gea gehören jetzt dem belgischen Milliardär Albert Frere. - Bild: Gea

Über die Motive des Finanzinvestors wurde zunächst nichts bekannt. Im vorbörslichen Handel zog die Gea-Aktie um knapp 3 Prozent an.

Gea hatte im Juli nach einem schwachen Quartal eine Gewinnwarnung für 2017 ausgegeben. Das Ergebnis brach in den drei Monaten um ein Drittel ein.

Vergangenen Herbst hatte das Unternehmen, das unter anderem Milchpulveranlagen produziert, die Anleger ebenfalls mit einer Gewinnwarnung überrascht. Seitdem hat die Aktie rund ein Viertel ihres Wertes verloren.

Als weiterer Großinvestor ist bei Gea die Kuwait Investment Office beteiligt, die mehr als 8 Prozent den dem Maschinenbauer hält. Die überwiegenden Mehrheit der Aktien ist im Besitz von institutionellen Anlegern. Die Düsseldorfer Gea Group AG erzielte vergangenes Jahr mit knapp 17.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 4,5 Milliarden Euro. An der Börse wird das aus der früheren Metallgesellschaft hervorgegangene Unternehmen mit 6,6 Milliarden Euro bewertet.

Frere ist bekannt für diverse Investments und auch dafür, dass er sich bei den Unternehmen einmischt. Über seine Groupe Bruxelles Lambert (GBL) ist er unter anderem bei Umicore, Engie, Total, Lafargeholcim oder auch Adidas angeagiert. Bei dem Sportartikelkonzern, der zuletzt mit guten Geschäften glänzte, war Frere über ein Investmentvehikel vor rund zwei Jahren eingestiegen und setzte einen Sitz im Aufsichtsrat durch.