Alcoa will eines seiner größten Aluminiumhüttenwerke, Warrick Operations in Evansville im Bundesstaat Indiana, schließen.

Alcoa will eines seiner größten Aluminiumhüttenwerke, Warrick Operations in Evansville im US-Bundesstaat Indiana, schließen. Der Aluminiumkonzern kündigte zudem an, die Produktion einer Fabrik in Texas stillzulegen. - Bild: Pezibear/Pixabay

Durch diese beiden Schritte gehen 1.270 Arbeitsplätze verloren, ein weitere schmerzhafter Schlag für die Metallindustrie in den USA. Die Stahlindustrie musste im vergangenen ebenfalls tausende von Stellenstreichungen verkraften, weil die Unternehmen mit hohen Importen und einer niedrigeren Nachfrage zu kämpfen hatten, vor allem von der Öl- und Gasindustrie.

Alcoa reagiert mit dem Auslaufen der Aluminiumproduktion in kostenintensiven Ländern wie den USA, Australien oder Europa auf die schwächeren Rohstoffpreise. Stattdessen produziert der Konzern Rohaluminium an Orten, wo der Strom - ein wichtiges Produktionsmittel - billiger ist, wie etwa Island oder Saudi-Arabien.