Alno

Der Küchenhersteller Alno schließt endgültig seine Tore. - Bild: Alno

Die verbliebenen Vermögenswerte sollen soweit möglich in den nächsten Monaten im Rahmen einer Einzelverwertung verkauft werden.

In einer Übergangsphase werden noch Bauteile für die bereits verkaufte Tochtergesellschaft Pino Küchen GmbH gefertigt, die von dem Insolvenzantrag unberührt war.

Alno hatte die Sanierung in Eigenverwaltung im Juli beantragt, um den Anfang des Jahres eingeschlagenen Sanierungskurs fortzusetzen. Der Küchenhersteller ist schon seit einiger Zeit in schwerem Fahrwasser unterwegs. Im vergangenen Jahr hatten unerwartet schwache Ergebnisse der Schweizer Tochtergesellschaften AFP Küchen AG und Alno Schweiz sowie Wechselkursverluste Alno das Jahresergebnis verhagelt. Mehrheitseigner des seit 1995 börsennotierten Unternehmens ist die bosnische Unternehmerfamilie Hastor.