Alstom

Nach dem Verkauf seiner Energiesparte an GE meldet Alstom einen Riesengewinn. - Bidl: Clicsouris/Wikipedia

Der Nettogewinn betrug für das am 31. März beendete Geschäftsjahr 3 Milliarden Euro nach einem Verlust von 719 Millionen im Vorjahr. Der Großteil des Gewinns war laut Vorstandschef Henri Poupard-Lafarge auf die Verkäufe an GE zurückzuführen.

Der Verlust im Vorjahr war durch eine Strafzahlung wegen Korrutionsvorwürfen an das US-Justizministerium von 772 Millionen Dollar und Abschreibungen in Russland verursacht worden.

Bereinigt um Sondereffekte steigerte Alstom im abgelaufenen Geschäftsjahr den operativen Gewinn um 23 Prozent auf 366 Millionen Euro. Der Hersteller des Hochgeschwindigkeitszuges TGV verbuchte mit einem Anstieg um 6 Prozent auf 10,64 Milliarden Euro ein so hohes Auftagsvolumen wie noch nie. Der Auftragsbestand legte per Ende März auf 30,36 Milliarden Euro zu.

Der Kaufpreis für das Energiegeschäft betrug 12,4 Milliarden Euro, Alstom wird aber einen Minderheitsanteil im Volumen von 2,4 Milliarden Euro behalten. Der Konzern wird GE für das Bahnsignalgeschäft 700 Millionen Euro überweisen. 3,2 Milliarden Euro des Verkaufserlöses hatte Alstom an seine Aktionäre weitergereicht.