Der französische Industriekonzern Alstom hat seinen Umsatz im Eisenbahngeschäft zum Auftakt des

Der französische Industriekonzern Alstom hat seinen Umsatz im Eisenbahngeschäft zum Auftakt des neuen Geschäftsjahres kräftig gesteigert. - Bild: Alstom

Der französische Industriekonzern Alstom hat seinen Umsatz im Eisenbahngeschäft zum Auftakt des neuen Geschäftsjahres kräftig gesteigert.

Das Unternehmen profitierte dabei von Auslieferungen von Vorstadtzügen in Frankreich sowie Regionalbahnen in Italien und Deutschland sowie der Wartung von Hochgeschwindigkeitszügen in Großbritannien.

Der Hersteller des TGV steigerte seinen Umsatz um ersten Quartal um 8 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro. Alstom meldete nur Zahlen für sein Eisenbahngeschäft, da beim Bereich Energieerzeugung derzeit der Verkaufsprozess an den US-Rivalen General Electric läuft. Konzernchef Patrick Kron sagte in einer Stellungnahme, der Verkauf “geht voran”, ohne weitere Informationen zu nennen.

Alstom bleibt bei seiner mittelfristigen Prognose eines um Akquisitionen bereinigten Umsatzwachstums von 5 Prozent. Die operative Marge soll auf 5 bis 7 Prozent gesteigert werden.

Im ersten Quartal betrug der Auftragseingang 2 Milliarden Euro. Dabei profitierten die Franzosen von neuen Verträgen in Asien, etwa in Kasachstan, Aserbaidschan und Hongkong. Der Ordereingang lag damit deutlich niedriger als noch vor einem Jahr, als Alstom dank eines 4 Milliarden schweren Auftrags aus Südafrika einen Auftragseingang von 4,8 Milliarden Euro erzielte.

Immerhin lag der Auftragseingang laut den Analysten von UBS 23 Prozent über der Markterwartung. Die Analysten gehen nicht davon aus, dass die Zahlen die Aktie bewegen werden. Investoren schauen vor allem auf die GE-Transaktion. GE hatte erst vergangenen Woche Zugeständnisse bei der EU-Kommission eingereicht.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke