Die vor allem für ihre Hochgeschwindigkeitszüge bekannte Alstom klagt ebenso wie viele

Die vor allem für ihre Hochgeschwindigkeitszüge bekannte Alstom klagt ebenso wie viele europäische Investoren über die aufgrund der Sanktionen und des Ölpreiseinbruchs darbende Wirtschaft Russlands. - Bild: Alstom

Allerdings sieht Alstom-Chef Patrick Kron einen Silberstreif am Horizont des Landes. Der Kollaps des Rubel könnte das Land zu einer wertvollen Exportbasis für Alstom machen. Der Konzern ist auf die Expansion in neue Märkte angewiesen, nachdem er inzwischen nahezu vollständig auf das Zügegeschäft angewiesen ist. Den Großteil seiner Energiesparte hat Alstom an General Electric verkauft. Der Deal wurde mit 12,35 Milliarden Euro bewertet.

Kurzfristig werden die noch mit Gewinn arbeitenden russischen Töchter wegen des Rubelverfalls wenig zum Konzerngewinn beitragen. Gleichzeitig macht der schwache Rubel den russischen Alstom-Partner Transmashholding im Ausland wettbewerbsfähiger. Kron verwies dabei auf Kasachstan, wo das Alstom-Transmashholding-Konsortium aktiv ist.

Alstom hatte am Morgen einen Anstieg des Umsatzes im dritten Quartal um elf Prozent gemeldet. Besonders zugute kam den Franzosen dabei die hohe Zahl an Zug-Auslieferungen.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke