Amazon Scout

Um künftig auch "fahrerlos" ausliefern zu können: Amazon testet Lieferroboter, die Waren selbstständig von A nach B transportieren können. - Bild: Amazon

Sie sehen aus wie eine große Kühlbox auf sechs Rädern. Zunächst fahren die Amazon-Scout-Roboter in lediglich einem Wohngebiet nur bei Taglicht von Montag bei Freitag. Sie werden anfangs von einem Menschen begleitet. Grundsätzlich seien sie aber in der Lage, Menschen, Haustieren und anderen Hindernissen auszuweichen.

Roboter aus eigener Entwicklung

Die Fahrzeuge erinnern äußerlich sehr stark an die Lieferroboter der Firma Starship Technologies, die schon seit Jahren als Pionier in dem Markt aktiv ist. Amazon betonte aber, die Roboter stammten aus eigener Entwicklung.

In dem Geschäft versuchen sich auch andere Anbieter wie Marble und Kiwi zu etablieren. Die Roboter kommen bisher meist im eingeschränkten Rahmen in einzelnen Gegenden sowie auf Firmen- oder Universitätsgeländen zum Einsatz.

Amazon setzt unter anderem in Deutschland verstärkt auf Lieferungen in Eigenregie statt mit Postdiensten. Die Gehweg-Roboter könnten da eine Entlastung bieten. Amazon-Chef Jeff Bezos hatte vor gut fünf Jahren auch schon Pläne für einen Lieferdienst mit autonomen Drohnen vorgestellt, der bisher nicht über die Testphase kam.

Automatisierungsquote: Wo arbeiten die meisten Roboter?

Global betrachtet arbeiten im Schnitt 74 Roboter pro 10.000 Mitarbeiter in der Fertigungsindustrie. Das gab die International Federation of Robotics (IFR) in der jüngsten Statistik bekannt. Klicken Sie sich durch und sehen Sie, wie die Roboterdichte laut IFR weltweit verteilt ist.