Andritz

Das Unternehmen Andritz hat verschiedene Geschäftsbereiche, wie zum Beispiel Automatisierung und Pumpen. - Bild: Andritz

Das Unternehmen erwartet unverändert einen leichten Umsatzrückgang, wobei die Rentabilität gemessen an der EBITA-Marge das Niveau des Vorjahres erreichen soll.

Der Quartalsumsatz des in Graz ansässigen Unternehmens sank um 7,7 Prozent auf 1,364 Milliarden Euro, wobei alle vier Geschäftsbereiche Rückgänge verzeichneten. In den ersten neun Monaten summierte sich der Umsatz auf 4,143 Milliarden Euro und lag damit um 2,3 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Der Auftragseingang verringerte sich

Das Ergebnis verringerte sich im Gleichschritt, so Andritz. Das EBITA sank im dritten Quartal um 9,3 Prozent auf 98,9 Millionen Euro. Die EBITA-Marge ging damit auf 7,2 (Vorjahr 7,4) Prozent zurück. Im Neunmonatszeitraum erhöhte sich das EBITA um 4,8 Prozent auf 306,2 Millionen Euro. Die EBITA-Marge stieg dabei auf 7,4 (Vorjahr 6,9) Prozent.

Der Auftragseingang verringerte sich im dritten Quartal um 8,8 Prozent auf 1,341 Milliarden Euro. Dies sei vor allem auf die beiden Geschäftsbereiche Hydro und Metals mit Rückgängen von 9,5 bzw 19,8 Prozent zurückzuführen. Im Neunmonatszeitraum gab es dagegen ein leichtes Plus von 1,9 Prozent auf 4,113 Milliarden Euro. Hieran habe vor allem der Bereich Pulp & Paper einen großen Anteil. Der Auftragsstand per Ende September lag mit 6,651 Milliarden Euro um 2,0 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Der Vorstandsvorsitzende Wolfgang Leitner erwartet im Bereich Pulp und Paper eine "unverändert gute Projekt- und Investitionstätigkeit" und im Bereich Separation eine "Fortsetzung der positiven Entwicklung".