Andritz

Andritz hat im zweiten Quartal einen Umsatzrückgang erlitten. - Bild: Andritz

Niedrige Strom- und Energiepreise haben die Investitionsaktivitäten in Wasserkraftwerke gedämmt, was den Bereich Hydro belastete.

Der Umsatz sank im zweiten Quartal um 5,6 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro, was auf die Geschäftsbereiche Hydro und Pulp & Paper zurückzuführen war.

Im Halbjahr erreichte der Umsatz insgesamt ein Plus von 0,6 Prozent auf 2,8 Milliarden Euro und lag damit praktisch auf dem Niveau des Vorjahreswertes.

Der Auftragseingang stieg nach einem sehr starken ersten Quartal im Halbjahr um 8 Prozent auf 2,8 Milliarden Euro. Hier konnte der deutliche Anstieg im Bereich Pulp & Paper, den Rückgang im Geschäftsbereich Hydro überkompensieren. Der Auftragsbestand stieg per 30. Juni um 0,9 Prozent auf 6,85 (31.12. 6,79) Milliarden Euro. Das Konzernergebnis stieg im ersten Halbjahr um 9,6 Prozent auf 130,8 Millionen Euro.

Andritz senkte seine Umsatzerwartung für 2017 etwas ab und rechnet nun mit "einem leicht rückläufigen Umsatz gegenüber 2016. Bislang hatte Andritz stabile Einnahmen angekündigt. Die Rentabilität (EBITA-Marge) soll aber unverändert "zumindest das solide Niveau des Vorjahres erreichen".

An der Börse führte die Umsatzwarnung zu einem Kurseinbruch. Andritz-Aktien gaben am Vormittag um über 8 Prozent nach.