Konzernsitz, GEA

GEA Center in Düsseldorf. - Bild: GEA Group Aktiengesellschaft

Der MDAX-Konzern erklärte bei der Zahlenveröffentlichung, man gehe im Gesamtjahr davon aus, "eher am unteren Rand" des Prognosekorridors abzuschließen. Nach der alten Prognose rechneten die Düsseldorfer 2017 mit einem operativen EBITDA von 600 bis 640 Millionen Euro.

Im dritten Quartal lief es für Gea nicht rund: Der Auftragseingang erreichte, unter anderem wegen gesunkener Bestellungen aus dem Pharma- und Chemiebereich, 1,057 Milliarden Euro und lag damit 2,5 Prozent unter dem Vorjahr und auch unter der Analystenerwartung von 1,076 Milliarden Euro. Das Ergebnis nach Steuern und Dritten kletterte zwar leicht auf 43,4 von vorher 40 Millionen Euro, doch Analysten hatten mit einem Gewinn von 62 Millionen Euro gerechnet.

Veränderte Währungswechselkurse belasteten Auftragseingang

Das operative EBITDA stieg gegenüber dem Wert des Vorjahreszeitraums um 7 Prozent auf 121 Millionen Euro. Bereinigt um die darin berücksichtigten 14,5 Millionen Euro für weitere Zusatzkosten für Abfüllanlagen, lag das operative EBITDA im Berichtsquartal bei 135 Millionen Euro. Hier wurden von Analysten 135 Millionen Euro erwartet. Der Konzernumsatz wuchs um 2,7 Prozent auf 1,131 Milliarden Euro.

Wie Gea weiter erklärte, war der Auftragseingang hauptsächlich in den Regionen Asien Pazifik und Nord- und Mitteleuropa rückläufig. Auch die Belastungen aus veränderten Währungswechselkursen hätten den Konzern beim Auftragseingang gedrückt.