Die seit Mitte Juli nach Vorlage von Quartalszahlen zu beobachtende Flaute bei Apple könne

Die seit Mitte Juli nach Vorlage von Quartalszahlen zu beobachtende Flaute bei Apple könne anhalten. Doch allen Unkenrufen zum Trotz gehen jetzt mehrere Apple-Optimisten in die Offensive. - Bild: Apple

Zuletzt hat der iPhone-Hersteller Apple alles andere als einen Lauf erlebt. Mehrere Analysten äußerten die Meinung, dass die Aktie in Zukunft unter Druck geraten könne.

Es gebe einfach zu viel Gegenwind. Die seit Mitte Juli nach Vorlage von Quartalszahlen zu beobachtende Flaute bei Apple könne anhalten. Doch allen Unkenrufen zum Trotz gehen jetzt mehrere Apple-Optimisten in die Offensive. Sie sehen eine glänzendere Zukunft voraus, als die negativen Schlagzeilen glauben machen könnten.

Beispielsweise sind da die Analysten von Morgan Stanley. Sie bestätigten jüngst ihre “Übergewichten”-Empfehlung und das Kursziel von 155 US-Dollar. Apple dürfte ein Deja-vu des Jahres 2012 erspart bleiben, als die Aktie eine Berg- und Talfahrt hinlegte. Die Analysten unterstreichen die besseren Bruttomargen und eine Vielzahl neuer Produkte, mit denen sich Apple im Wettbewerb prächtig behaupten könne.

Auch Daniel Ives von FBR Capital Markets ist weiter voll des Lobes für den Technologiekonzern. Er hatte bereits prognostiziert, dass innerhalb von nur zwei Jahren China wichtigster Markt Apples werde und bereits zuvor zum schnellen Kauf aufgerufen. Er sehe immer noch den Wald bei den vielen Bäumen, kommentierte Ives jetzt die Apple-Aktie. Insbesondere die Wachstumsgeschichte in China sei intakt. Wie auch Morgan Stanley empfiehlt Ives das Apple-Papier zum “Kauf” und setzt sogar ein Kursziel von 175 Dollar. Zuletzt wurde die Aktie mit um die 115 Dollar gehandelt.

Zuvor hatten Analysten von Bank of America Merrill Lynch ihr Kursziel von 142 auf 130 Dollar heruntergesetzt und statt “Kaufen” zum “Halten” geraten. Sie begründeten ihre Schritte mit Gegenwind durch mauere iPhone-Verkäufe. Seit Apple mit seinen Quartalszahlen mehrere Analystenprognosen verpasst hatte, verbilligte sich die Aktie um mehr als 13 Prozent.

Dow Jones Newswires/Andrea Hecht