Apple iPhone 6S

Anscheinend stagnieren die Verkaufszahlen beim iPhone. Foto: Apple.

Für die japanischen und südkoreanischen Zulieferer des US-Konzerns sei diese Nachricht ein schwerer Schlag. Apple habe den Zulieferern zunächst mitgeteilt, die Produktion des iPhone 6s und des iPhone 6s Plus werde im ersten Kalenderquartal 2016 auf dem gleichen Niveau bleiben wie die der Vorgängermodelle iPhone 6 und iPhone 6 Plus im vergangenen Jahr. Allerdings verkaufe sich das im September auf den Markt gebrachte Gerät schlecht. Von China über Japan bis Europa und in den USA sitze der Einzelhandel auf unverkauften iPhones, denn die Kunden sähen wenig Verbesserungen im Vergleich zu den Vorgängermodellen, während gleichzeitig die Aufwertung des US-Dollar in den Schwellenländern zu heftigen Preiserhöhungen geführt habe.

Die Produktion solle zurückgefahren werden, um einen Abbau der Lagerbestände zu ermöglichen. Im zweiten Kalenderquartal solle die Produktion wieder das normale Niveau erreichen, so Nikkei.

Die Apple-Aktie verliert im späten Handel an der Wall Street 2,5 Prozent und ist damit schwächster Wert im Dow-Jones-Index.