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Apple hat im zweiten Geschäftsquartal Umsatz und Gewinn gesteigert. - Bild: Apple

Der Absatz des iPhone 7, das im vergangenen September auf den Markt gekommen war, reichte nicht aus, um die iPhone-Verkaufszahlen insgesamt zu steigern, die im Quartal um 1 Prozent unter dem Vorjahr lagen. Mit 50,8 Millionen Geräten lieferte Apple auch weniger aus als im gleichen Zeitraum 2015, als der Konzern den Lieferrekord von 61,2 Millionen iPhones verbuchte.

Dank eines Anstiegs des durchschnittlichen Verkaufspreises des Kassenschlagers stieg der Umsatz dennoch um 4,6 Prozent auf 52,89 Milliarden Dollar. Der Gewinn kletterte in den drei Monaten per 1. April um 4,9 Prozent auf 11,03 Milliarden Dollar oder 2,10 Dollar je Aktie.

Von Thomson Reuters befragte Analysten hatten mit einem Ergebnis von 2,02 Dollar je Anteil bei Einnahmen von 52,97 Milliarden Dollar gerechnet. Im nachbörslichen Aktienhandel verlieren Apple 2,1 Prozent auf 144,40 US-Dollar. Allerdings hatte der Wert im regulären Handel der Wall Street wie schon am Vortag ein Allzeithoch erklommen.

Die Investoren belohnte Apple mit einer Anhebung der Dividende um 10,5 Prozent und einer Erhöhung des Aktienrückkaufprogramms um 35 Milliarden Dollar auf insgesamt 210 Milliarden Dollar. Im Vorjahr hatte Apple die Anteilseigner in einer ähnlichen Größenordnung bedacht.

Bis März 2019 will Apple nun insgesamt 300 Milliarden Dollar an seine Aktionäre ausschütten. Bislang hatte der Konzern ihnen bis 2018 insgesamt 250 Milliarden versprochen.

Das iPhone, von dem seit seiner Markteinführung vor zehn Jahren, mehr als 1 Milliarde Stück verkauft wurden, ist weltweit immer noch sehr beliebt und vereint 91 Prozent der Smartphone-Gewinne auf sich. Doch der Konzern hat in den vergangenen Jahren Marktanteile an günstige chinesische Marken wie Huawei und Oppo verloren. Zudem steht der Konzern unter Druck von Samsung. Der Erzrivale brachte im vergangenen Monat das Galaxy S8 heraus, dessen Display und Form einige Kritiker gegenüber dem iPhone bevorzugten.