Apple

Apple legte im dritten Quartal mächtig zu. - Bild: Pixabay

Ein guter Absatz bei iPads und Mac-Rechnern und sowie anhaltend positive Verkäufe des iPhones trotz der Erwartung einer baldigen Neuerscheinung des Verkaufsschlagers befeuerten die Erlöse. Diese kletterten im abgelaufenen Quartal binnen Jahresfrist um 7,2 Prozent auf 45,41 Milliarden US-Dollar.

Das Wachstum stellte das beste seit sieben Quartalen dar. Der Gewinn legte um 11,9 Prozent auf 8,72 Milliarden Dollar zu - der zweite Gewinnanstieg in Folge nach einer längeren Phase gesunkener Überschüsse. Damit schlug der Konzern die Markterwartungen.

Von Factset befragte Analysten hatten im Konsens mit einem Nettogewinn von 8,2 Milliarden Dollar gerechnet. Apple hatte die Factset-Schätzung für den Gewinn in den vergangenen 18 Quartalen nur ein einziges Mal nicht übertroffen. Beim Umsatz hatten die Marktbeobachter 44,89 Milliarden Dollar erwartet. Der Absatz des iPhones zog um 1,6 Prozent auf 41,03 Millionen Geräte an. Die Factset-Experten hatten 40,7 Millionen verkaufte Exemplare prognostiziert. Im nachbörslichen US-Aktienhandel gewann das Papier 6,9 Prozent auf 158,58 Dollar.

Laut CEO Tim Cook waren die Debatten über die Zukunft des iPhones diesmal heftiger als üblich ausgefallen und hätten den Absatz behindert - vor allem den der hochpreisigen Modelle iPhone 7 und iPhone 7 Plus. In einigen Monaten wird der Technologiekonzern zum zehnten Geburtstag des Kult-Smartphones sein bislang ausgefeiltestes und teuerstes iPhone vorstellen. Die hohen Erwartungen an das neue Modell scheinen den Absatz der bisherigen Modelle jedoch insgesamt nicht gebremst zu haben.

iPad und Mac-Rechner performen wieder

Die größte Überraschung gelang Apple aber durch die Revitalisierung des iPad-Geschäfts sowie durch die Dynamik bei Mac-Rechnern. Der Absatz beider Geräte hatte in der jüngsten Zeit unter der Konzentration der Verbraucher auf Smartphones gelitten. Doch nun stiegen die Mac-Erlöse um 6,7 Prozent und damit das dritte Quartal in Folge. Nach vier Perioden mit sinken Umsätzen legten jene für das iPad nun um 1,9 Prozent zu. Erstmals seit 14 Quartalen stieg der iPad-Absatz - um 15 Prozent auf 11,42 Millionen Einheiten.

Für das laufende Quartal stellte Apple Umsätze zwischen 49 und 52 Milliarden Dollar in Aussicht. Analysten hatten im Konsens mit Erlösen von 49,2 Milliarden Dollar gerechnet.