Arcelormittal

Bei Arcelormittal lief es im dritten Quartal richtig gut. - Quelle: Arcelormittal

Der Konzern mit Sitz in Luxemburg und Börsennotierung in den Niederlanden profitierte dabei auch von den günstigen Marktbedingungen.

Der Nettogewinn stieg auf 1,21 Milliarden US-Dollar von 680 Millionen Dollar im Vorjahresquartal. Von Factset befragte Analysten hatten im Konsens nur mit einem Gewinn von 770 Millionen Dollar gerechnet. Der Umsatz stieg um mehr als 21 Prozent auf 17,08 Milliarden Dollar.

Die Stahllieferungen legten um 6,9 Prozent auf 21,7 Millionen Tonnen zu. Die Verschiffung von Eisenerz wuchs um 8,1 Prozent auf 15 Millionen Tonnen. Der Konzern buchte zudem einen Währungsgewinn von 132 Millionen Dollar, im Vorjahresquartal musste er einen Verlust von 223 Millionen Dollar verzeichnen. Der Ertragssteueraufwand ging um 75 Millionen Dollar zurück.

CEO Lakshmi Mittal erklärte, der Ausblick für 2018 sei positiv, warnte aber vor einer weltweiten Überkapazität im Stahlsektor.

Bei der vor Kurzem angekündigten Untersuchung der Europäischen Kartellbehörde zur geplanten Übernahme von Italiens größtem Stahlwerk Ilva wolle Arcelormittal vollständig kooperieren.