Arcelormittal

Der Stahlhersteller Arcelormittal hat im Q1 2016 Verlust eingefahren. - Bild: Arcelormittal

Der Verlust fiel zwar höher aus als von Analysten erwartet, lag aber deutlich unter dem Fehlbetrag des Vorquartals und auch des Vorjahres. An seiner Gewinnprognose für das Gesamtjahr hält das Unternehmen unverändert fest.

Für das Auftaktquartal meldete das Luxemburger Unternehmen einen Verlust von 416 Millionen US-Dollar verglichen mit 728 Millionen im Vorjahr. Im vierten Quartal 2015 war ein Fehlbetrag von 6,7 Milliarden Dollar angefallen. Operativ lief es für den Stahlkocher schlechter. Das EBITDA brach auf Jahressicht auf 927 Millionen von 1,4 Milliarden Dollar ein. Der Umsatz sank wegen niedrigerer Stahl- und Eisenerzpreise auf 13,4 von 17,1 Milliarden Dollar. Der Schuldenberg schwoll per Ende März auf 17,3 Milliarden Dollar an, Ende Dezember waren es 15,7 Milliarden.

"Unsere Ergebnisse für das erste Quartal spiegeln die sehr harten operativen Bedingungen des zweiten Halbjahrs 2015 wider", sagte CEO Lakshmi N. Mittal. Inzwischen habe sich die Lage etwas entspannt, so dass in den kommenden Quartalen mit besseren Ergebnissen gerechnet werde.

Im Gesamtjahr strebt Arcelormittal daher weiterhin ein EBITDA von mehr als 4,5 Milliarden Dollar an.