Aston Martin

Aston Martin will mit Hilfe eines chinesischen Partners bis 2018 sein erstes Elektroauto auf den Markt bringen. - Bild: Aston Martin

"Wir sind auf dem Weg, mit LeEco ein Gemeinschaftsunternehmen zu gründen", sagte Aston-Martin-Chef Andy Palmer. Damit werde Aston Martin schneller als bislang erwartet in der Lage sein, ein Elektrofahrzeug auf die Straße zu bringen.

Aston Martin, dessen luxuriöse Sportwagen nicht zuletzt durch die James-Bond-Filme bekannt sind, hat den Elektro-Prototyp seines Rapide S, den RapidE, im Oktober vergangenen Jahres vorgestellt. Der Elektro-Sportwagen soll in Aston Martins Werk im englischen Gaydon gebaut werden.

LeEco ist ein chinesischer Hersteller von Verbraucherelektronik, der eine Reihe von Produkten, von Smartphones bis hin zu Streamingdiensten, anbietet. LeEco ist für Aston Martin kein Unbekannter. Die beiden Unternehmen haben bereits bei der Entwicklung des Entertainmentsystems für den Rapide S zusammengearbeitet. Außerdem arbeiten Aston Martin und LeEco gemeinsam an der Entwicklung schadstofffreier Technologien.

Ein Aston-Martin-Sprecher sagte, die Fahrleistung des RapidE solle der des Rapide S in nichts nachstehen. Der britische Sportwagenhersteller schaut auf eine mehr als hundertjährige Unternehmensgeschichte zurück. Im Jahr 2007 verkaufte der damalige Eigentümer Ford das Unternehmen an ein Konsortium aus privaten Investoren.