Der angeschlagene französische Atomkonzern Areva streicht weitere 1.000 Stellen in Deutschland. Der

Der angeschlagene französische Atomkonzern Areva streicht weitere 1.000 Stellen in Deutschland. Der Abbau werde bis 2017 erfolgen. - Bild: Areva

Der angeschlagene französische Atomkonzern Areva streicht weitere 1.000 Stellen in Deutschland. Der Abbau werde bis 2017 erfolgen.

Eine Sprecherin sagte, der Stellenabbau komme zusätzlich zu der Ankündigung, 1.500 Arbeitsplätze im Zeitraum 2011 bis 2015 zu streichen. Areva hatte Anfang März bereits angekündigt, neben dem Verkauf von mehr Vermögenswerten als ursprünglich geplant auch Kosteneinsparungen in Höhe von einer Milliarde Euro zu planen.

Areva leidet unter Verzögerungen beim Bau eines Atomkraftwerks in Finnland sowie Rückstellungen für zu erwartende Verluste im Zusammenhang mit erneuerbaren Energien. Der Konzern war schon in den vergangenen drei Jahren defizitär, allerdings lag der Verlust 2013 mit 500 Millionen Euro deutlich niedriger. Im vergangenen Jahr schrieben die Franzosen einen Nettoverlust von 4,8 Milliarden Euro.

Als die Franzosen 2011 mit dem Stellenabbau begannen, beschäftigte der Konzern noch 6.100 Mitarbeiter in Deutschland.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke