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Atoss Software stieg der operative Gewinn überproportional zum Umsatz. - Bild: Atoss

Im Vorjahr hatte es allerdings eine Sonderausschüttung von 1,85 Euro je Aktie gegeben. Für 2017 wird mit einer Fortsetzung der positiven Entwicklung und einer EBIT-Marge von ca. 25 Prozent gerechnet.

Die Aktie, die seit Ende 2016 um knapp ein Viertel gestiegen ist, verliert aktuell gut 1 Prozent auf 64,00 Euro.

Der Umsatz erhöhte sich 2016 um 10 Prozent auf 49,5 Millionen Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg um 20 Prozent auf 13,6 Millionen Euro, womit sich die Marge auf 27 (25) Prozent verbesserte.

Das Umsatzwachstum verdeutlicht nach Angaben des Unternehmens die "kontinuierlich zunehmende Bedeutung des Themas Workforce Management in der Unternehmenssteuerung". Wachstumstreiber waren vor allem die Softwarelizenzen, deren Umsatz um 14 Prozent auf 11,2 Millionen Euro stieg. Die Softwarewartung legte um 7 Prozent auf 18,1 Millionen Euro zu.

Insgesamt erreichten die Softwareumsätze mit 29,3 Millionen Euro einen Anteil am Konzernumsatz von 59 Prozent. Die Beratungsumsätze stiegen getragen von der Auftragslage für Implementierungsleistungen aufgrund von Lizenzen um 12 Prozent auf 13,4 Millionen Euro, während der Hardwareumsatz von 4,6 auf 4,4 Millionen Euro zurückging. Die positive Entwicklung bewirkte eine Zunahme des operativen Cashflows um 53 Prozent auf 12,2 Millionen Euro.

Atoss rechnet damit, dass weiterhin ein hoher Bedarf für Workforce Management besteht. Das Konzept der Industrie 4.0 lasse sich nur mit Hilfe leistungsfähiger Informationssysteme und Softwarelösungen umsetzen. Daher sei das "Wachstumspotential von Atoss noch lange nicht ausgeschöpft ist".