Die Atoss Software AG konnte im ersten Halbjahr 2015 ihren Umsatz deutlich steigern. - Bild: Atoss

Die Atoss Software AG konnte im ersten Halbjahr 2015 ihren Umsatz deutlich steigern. - Bild: Atoss

Der Workforce-Managemant-Spezialist Atoss konnte im ersten Halbjahr 2015 den Umsatz um 15 Prozent auf 21,7 Millionen Euro steigern. Zudem baute das Unternehmen das Ergebnis weiter aus.

Laut einer Mitteilung von Atoss stieg das operative Ergebnis (EBIT) um 19 Prozent auf 5,6 Millionen Euro und die Umsatzmarge auf 26 Prozent nach 25 Prozent im Vorjahr.

Für die weitere Unternehmensentwicklung im Geschäftsjahr 2015 sind die Aussichten laut Atoss mit Blick auf den Auftragsbestand an Softwarelizenzen von 5,4 Millionen Euro äußerst vielversprechend. Der Vorstand ist in Anbetracht der bisherigen Entwicklung überzeugt, auch im weiteren Geschäftsjahr 2015 auf Wachstumskurs zu bleiben und das zehnte Jahr in Folge mit Rekordwerten abzuschließen.

Bei den Umsätzen entfielen 13,0 Millionen Euro (Vorjahr 11,7 Millionen Euro) auf den Kernbereich Software. Dies entspricht 60 Prozent des Gesamtumsatzes von 21,7 Millionen Euro. Die Beratung steuerte einen Umsatzanteil von 27 Prozent bei und legte um 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr zulegen. Mit Hardware wurden 2,2 Millionen Euro (1,7 Millionen Euro) sowie mit sonstigen Umsätzen 0,7 Millionen Euro (0,5 Millionen Euro) erzielt.

Das operative Ergebnis lag mit 5,6 Millionen Euro (4,7 Millionen Euro) deutlich über dem Vorjahresniveau, so Atoss. Nach einem positiven Finanzergebnis von 0,3 Millionen Euro ergab sich beim Ergebnis vor Steuern (EBT) ein Sprung um 15 Prozent auf 5,9 Millionen Euro und beim Nettoergebnis um 14 Prozent auf 4,0 Millionen Euro.

Pro Aktie konnte Atoss im ersten Halbjahr somit 1,00 Euro nach 0,88 Euro im Vorjahr verdienen. Die Umsatzrendite bezogen auf das EBIT liegt mit 26 Prozent leicht oberhalb der Erwartungen des Managements für das erste Halbjahr.

Die erfreuliche Geschäftsentwicklung bewirkte eine Zunahme des operativen Cash Flows um 70 Prozent auf 4,6 Millionen Euro (2,7 Millionen Euro). In der Folge weist Atoss auch nach der Dividendenausschüttung in Höhe von 0,88 Euro je Aktie (3,5 Millionen Euro) am 29. April 2015 zum 30.06.2015 eine Liquidität auf Konzernebene von 21,8 Millionen Euro (15,3 Millionen Euro) aus.

Der Atoss-Vorstand geht für das restliche Geschäftsjahr 2015 unverändert von einer Fortsetzung der sehr positiven Unternehmensentwicklung und einem erneuten Rekordjahr aus. Insbesondere der Auftragsbestand bei Softwarelizenzen von 5,4 Millionen Euro (4,7 Millionen Euro) stellt eine ausgezeichnete Ausgangsbasis dar. Erwartet wird zudem weiterhin eine EBIT-Marge um 25 Prozent trotz der geplanten Investitionen vor allem in den Vertrieb zur Erschließung neuer Märkte und den kontinuierlich hohen Ausgaben von rund einem Fünftel des Umsatzes für Research & Development.

Atoss / Stefan Weinzierl