Audi A4

Auch in den USA erfreut sich der neue Audi A4 großer Beliebtheit. - Bild: Audi

In Europa zeigt die Absatzbilanz im Juli ein heterogenes Bild: Während die Nachfrage in wichtigen Märkten wie und Deutschland (+6,9% auf 24.546 Einheiten) deutlich anzog, ließ das Momentum in Frankreich im vergangenen Monat leicht nach (-3,1% auf 5.018 Einheiten). In Großbritannien schlug sich der Generationswechsel beim verkaufsstärksten Audi-Modell im Markt, dem A3, auf die Verkaufszahlen nieder. Durch die hohe Nachfrage nach der vorherigen Generation war der A3 zum Auslauf früher als geplant vergriffen. Damit sanken die Juli-Verkäufe in Großbritannien um 9,9 Prozent auf 11.554 Einheiten.

Im Juli verkaufte das Unternehmen mit 149.400 Einheiten 2,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Dabei legte die Marke in allen drei Kernregionen zu – in Nordamerika um 5,9 Prozent, in Asien-Pazifik um 4,4 Prozent und in Europa um 1,5 Prozent. Meist verkauftes Modell weltweit war der neue Audi A4 mit rund 30.450 Einheiten und einem Zuwachs von 14,9 Prozent. Seit Januar lieferte der Hersteller über das gesamte Portfolio rund 1.102.650 Automobile an Kunden aus, ein Plus von 5,2 Prozent.

Auf dem US-Markt verzeichnete die  VW-Tochter ein Plus von 4,0 Prozent. 18.364 Autos konnten die Ingolstädter verkaufen. Dabei setzte vor allem der neue A4 Impulse. Von ihm lieferte Audi of America mit 2.743 Einheiten 12,7 Prozent mehr aus als im Juli 2015.

Insbesondere auf sein China-Geschäft kann sich Audi derzeit verlassen. In der Volksrepublik registrierte das Unternehmen im Juli dank 46.454 verkaufter Autos einen Anstieg von 9,9 Prozent. Neben der A3 Limousine punktete Audi im Reich der Mitte vor allem mit seinen SUV-Modellen.

So übertraf der Monats-Absatz von Q3, Q5 und Q7 den Vergleichswert aus 2015 um 20,5 Prozent. Seit dem Jahreswechsel steigerten die Ingolstädter jeden Monat ihre China-Verkäufe. Mit dem Start des neuen A4L – der Langversion der Mittelklasselimousine -  in wenigen Wochen steht darüber hinaus der Generationswechsel eines Topsellers im Markt kurz bevor.

Die margenträchtigsten Autobauer Europas (2)

  • Platz 10 Volumenmarke: GM Europe (Opel, Vauxhall) mit einer Ebit-Marge von 1,3 Prozent (Ergebnis von 190 Euro pro Fahrzeug). - Bild: Ford

    Platz 10 Volumenmarke: GM Europe (Opel, Vauxhall) mit einer Ebit-Marge von 1,3 Prozent (Ergebnis von 190 Euro pro Fahrzeug). - Bild: Ford

  • Platz 9 Volumenmarke: Volkswagen-Pkw mit einer Ebit-Marge von 1,7 Prozent (Ergebnis von 395 Euro pro Fahrzeug). - Bild: VW

    Platz 9 Volumenmarke: Volkswagen-Pkw mit einer Ebit-Marge von 1,7 Prozent (Ergebnis von 395 Euro pro Fahrzeug). - Bild: VW

  • Platz 8 Volumenmarke: Seat mit einer Ebit-Marge von 2,1 Prozent (Ergebnis von 337 Euro pro Fahrzeug). - Bild: Seat

    Platz 8 Volumenmarke: Seat mit einer Ebit-Marge von 2,1 Prozent (Ergebnis von 337 Euro pro Fahrzeug). - Bild: Seat

  • Platz 7 Volumenmarke: Volkswagen-Konzern mit einer Ebit-Marge von 4,5 Prozent (Ergebnis von 801 Euro pro Fahrzeug). - Bild: VW/Lamborghini

    Platz 7 Volumenmarke: Volkswagen-Konzern mit einer Ebit-Marge von 4,5 Prozent (Ergebnis von 801 Euro pro Fahrzeug). - Bild: VW/Lamborghini

  • Platz 6 Volumenmarke: Renault mit einer Ebit-Marge von 4,7 Prozent (Ergebnis von 715 Euro pro Fahrzeug). - Bild: Renault

    Platz 6 Volumenmarke: Renault mit einer Ebit-Marge von 4,7 Prozent (Ergebnis von 715 Euro pro Fahrzeug). - Bild: Renault

  • Platz 5 Volumenmarke: Ford Europe mit einer Ebit-Marge von 6,0 Prozent (Ergebnis von 973 Euro pro Fahrzeug). - Bild: Ford

    Platz 5 Volumenmarke: Ford Europe mit einer Ebit-Marge von 6,0 Prozent (Ergebnis von 973 Euro pro Fahrzeug). - Bild: Ford

  • Platz 4 Volumenmarke: PSA mit einer Ebit-Marge von 6,8 Prozent (Ergebnis von 844 Euro pro Fahrzeug). - Bild: PSA

    Platz 4 Volumenmarke: PSA mit einer Ebit-Marge von 6,8 Prozent (Ergebnis von 844 Euro pro Fahrzeug). - Bild: PSA

  • Platz 3 Volumenmarke: General Motors mit einer Ebit-Marge von 8,6 Prozent (Ergebnis von 1.912 Euro pro Fahrzeug). - Bild: GM

    Platz 3 Volumenmarke: General Motors mit einer Ebit-Marge von 8,6 Prozent (Ergebnis von 1.912 Euro pro Fahrzeug). - Bild: GM

  • Platz 2 Volumenmarke: Ford Motor mit einer Ebit-Marge von 8,7 Prozent (Ergebnis von 1.652 Euro pro Fahrzeug). - Bild: Ford

    Platz 2 Volumenmarke: Ford Motor mit einer Ebit-Marge von 8,7 Prozent (Ergebnis von 1.652 Euro pro Fahrzeug). - Bild: Ford

  • Platz 1 Volumenmarke: Skoda mit einer Ebit-Marge von 9,6 Prozent (Ergebnis von 1.589 Euro pro Fahrzeug). - Bild: Skoda

    Platz 1 Volumenmarke: Skoda mit einer Ebit-Marge von 9,6 Prozent (Ergebnis von 1.589 Euro pro Fahrzeug). - Bild: Skoda