Rupert Stadler

Ingolstädter Revolution: Audi-Chef Rupert Stadler plant den größten Umbau des Premiumautobauers in der Firmengeschichte. - Bild: Audi

Die Ertragsperle im Volkswagen-Reich wird einem Zeitungsbericht zufolge künftig bis zu einem Drittel ihres Entwicklungsetats in Zukunftstechnologien wie alternative Antriebe und autonomes Fahren stecken. Um den Umbau zu finanzieren, sollen bis zu einem Drittel der Modell- und Motorenvarianten im klassischen Autogeschäft wegfallen, berichtet das "Handelsblatt".

Ein entsprechendes Programm unter dem Namen "Speed up" werde Audi-Chef Rupert Stadler am Mittwoch vor 2.800 Führungskräften in München vorstellen. Ein Audi-Sprecher wollte den Bericht auf Anfrage von Dow Jones Newswires nicht kommentieren.

Premiumautobauer schichtet Entwicklungsetat um

Der Plan sei eingebettet in die VW-Strategie 2025, die den Konzern fit machen soll für den erwarteten Wettbewerb mit Google, Apple und Uber, so die Zeitung. Audi soll laut "Handelsblatt" federführend für den VW-Konzern die Brennstoffzelle und das Autonome Fahren zur Serienreife entwickeln. Ein Teil der neuen Technologien wolle Audi gemeinsam mit Partnern in ausgelagerten Joint Ventures entwickeln, die weder der Konzernmitbestimmung noch dem Metalltarif unterliegen.

Der Ingolstädter Premiumautobauer soll mit seinen Töchtern Lamborghini und Ducati bis 2025 zu einer "Digital Car Company" umgebaut werden. Im Kern geht es darum, rund ein Drittel des zuletzt 4,2 Milliarden Euro schweren Entwicklungsetats aus dem konventionellen Autogeschäft in die Entwicklung von alternativen Antrieben, autonomem Fahren und digitalen Serviceangeboten umzuschichten.

Am Ende steht die Vision eines Unternehmens, das mit seinen 82.000 Beschäftigten nicht nur Autos baut, sondern auch Dienstleistungen verkauft. "Unsere Aufgabe muss es sein, dass wir beide Welten beherrschen", so Konzernchef Rupert Stadler.

Modelle und Motorvarianten stehen auf dem Prüfstand

Laut Bericht stehen zahlreiche Modelle und Motorvarianten im klassischen Autogeschäft zur Disposition. So sollen bei der Neuauflage der A3-Familie Cabrio und Zweitürer gestrichen werden. Auch der Kleinwagen A1 wird künftig nur noch als Viertürer angeboten, hieß es in Unternehmenskreisen.

Die leistungsstärksten Automobilkonzerne der Welt

  • Platz 17: Tesla mit einem API-Index von 16,4 Prozent. - Bild: Tesla

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  • Platz 16: General Motors mit einem API-Index von 24,2 Prozent. - Bild: Mitsubishi

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  • Platz 15: Suzuki mit einem API-Index von 26,9 Prozent. - Bild: Suzuki

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  • Platz 14: PSA Peugeot Citroen mit einem API-Index von 26,9 Prozent. - Bild: PSA

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  • Platz 13: Renault mit einem API-Index von 28,2 Prozent. - Bild: Renault

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  • Platz 12: Fiat Cjrysler mit einem API-Index von 28,8 Prozent. - Bild: Fiat

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  • Platz 11: Subaru mit einem API-Index von 29,5 Prozent. - Bild: Subaru

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  • Platz 10: Mazda mit einem API-Index von 29,6 Prozent. - Bild: Mazda

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  • Platz 9: Honda mit einem API-Index von 42,9 Prozent. - Bild: Honda

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  • Platz 8: Nissan mit einem API-Index von 43,2 Prozent. - Bild: Nissan

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  • Platz 7: Volkswagen mit einem API-Index von 43,8 Prozent. - Bild: VW

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  • Platz 6: Hyundai mit einem API-Index von 44,1 Prozent. - Bild: Hyundai

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  • Platz 5: General Motors mit einem API-Index von 47,7 Prozent. - Bild: GM

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  • Platz 4: Ford mit einem API-Index von 49,2 Prozent. - Bild: Ford

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  • Platz 3: BMW mit einem API-Index von 50,5 Prozent. - Bild: BMW Group

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  • Platz 2: Daimler mit einem API-Index von 53,2 Prozent. - Bild: Daimler

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  • Platz 1: Toyota mit einem API-Index von 61,5 Prozent. - Bild: Toyota

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