"In China ist die Marktlage wie erwartet herausfordernd geblieben, verstärkt durch die Turbulenzen

"In China ist die Marktlage wie erwartet herausfordernd geblieben, verstärkt durch die Turbulenzen an den Kapitalmärkten", sagte Vertriebsvorstand Luca de Meo. Parallel bereite Audi einige Modellwechsel im Markt vor. - Bild: Audi

Audi verkaufte im vergangenen Monat 146.100 Fahrzeuge. Das waren zwar 1,4 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Doch vor allem in China verzeichnete die VW-Tochter ein sehr schwaches Geschäft.

Auf dem chinesischen Markt ging der Absatz um 12,5 Prozent auf 42.267 Einheiten zurück. Ein schwächeres Wirtschaftwachstum und strengere Antikorruptionsregularien hatten dort zuletzt vielen westlichen Hersteller zu schaffen gemacht.

“In China ist die Marktlage wie erwartet herausfordernd geblieben, verstärkt durch die Turbulenzen an den Kapitalmärkten”, sagte Vertriebsvorstand Luca de Meo. Parallel bereite Audi einige Modellwechsel im Markt vor. “In dieser Übergangsphase setzen wir angesichts des gestiegenen Wettbewerbs unverändert auf eine gesunde und nachhaltige Geschäftsentwicklung”, sagte der Manager.

Der Absatz in Europa und Amerika habe sich für Audi im Juli dagegen weiter sehr erfreulich entwickelt, sagte er weiter. In den USA legten die Verkäufe um knapp 21 Prozent auf 17.654 Autos zu. In Europa stieg der Absatz um 5,4 Prozent auf 67.400 Autos.

Dow Jones Newswires/Andrea Hecht