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Der Dieselskandal macht sich in den Audi-Zahlen deutlich bemerkbar. - Bild: Audi

Der Autohersteller rechnet nach eigenen Angaben nun damit, dass die operative Umsatzrendite nach Sondereinflüssen in diesem Jahr auf einen Wert "deutlich unter dem Zielkorridor von 8 bis 10 Prozent" schrumpft.

Audi begründete dies mit Rückstellungen wegen des Skandals um manipulierte Abgaswerte und fehlerhafter Airbags des Zulieferers Takata. Im dritten Quartal hätten sich "nach aktueller Einschätzung zusätzliche finanzielle Belastungen in Höhe von 620 Millionen Euro" ergeben, teilte Audi mit.

Schon im ersten Halbjahr hatte das Unternehmen Sonderbelastungen wegen des Abgasskandals in Höhe von 132 Millionen Euro und angesichts der Airbag-Schwierigkeiten in Höhe von 133 Millionen Euro verbucht. Im Juli hatte Audi vor dem Hintergrund die Renditeprognose auf einen Wert "leicht" unterhalb von 8 Prozent gesenkt.