Audi verkauft in den USA bislang wesentlich weniger Autos als die beiden anderen großen deutschen

Audi verkauft in den USA bislang wesentlich weniger Autos als die beiden anderen großen deutschen Premium-Hersteller BMW und Daimler. Im vergangenen Jahr lieferte die Marke in den USA mit 182.011 Autos allerdings 15,2 Prozent mehr Fahrzeuge aus als im Vorjahr und wuchs damit schneller als der Markt. - Bild: Audi

Audi plant in den USA weiter mit schnellem Wachstum. Die Volkswagen-Tochter habe in dem Land “noch viel Potenzial”, sagte Vertriebsvorstand Luca de Meo am Montagmorgen (Ortszeit) vor Journalisten in Detroit.

Es gebe keinen Grund, weshalb Audi in den USA nicht “auf den gleichen Volumenanspruch kommen” solle wie seine Wettbewerber, sagte Vorstandschef Rupert Stadler.
Audi verkauft in den USA bislang wesentlich weniger Autos als die beiden anderen großen deutschen Premium-Hersteller BMW und Daimler.

Im vergangenen Jahr lieferte die Marke in den USA mit 182.011 Autos allerdings 15,2 Prozent mehr Fahrzeuge aus als im Vorjahr und wuchs damit schneller als der Markt.

Auch für die Schwellenländer bleibt Audi verhalten optimistisch: Die VW-Tochter hält trotz Gegenwind an ihrer Wachstumsstrategie für die aufstrebenden Märkte fest. “Wir bleiben bei unseren strategischen Entscheidungen”, sagte Unternehmenschef Stadler.

Vor allem in Russland sei es “nicht einfach”, sagte Vertriebsvorstand de Meo angesichts der durch die Ukraine-Krise ausgelösten politischen Unsicherheit. Audi sei in dem Land abhängig von der weiteren Entwicklung der Lage. Derzeit gehe es dem Unternehmen in Russland gleichwohl darum, sein Händlernetz zu schützen.

Dow Jones Newswires/Marina Reindl