Kathoden bei der Kupferproduktion: Aurubis will wegen der sinkenden Nachfrage ein Werk in Schweden

Kathoden bei der Kupferproduktion: Aurubis will wegen der sinkenden Nachfrage ein Werk in Schweden schließen (Bild: Aurubis).

HAMBURG (Dow Jones/ks)–Die Maßnahme soll bis zum Herbst 2013 abgeschlossen sein und Kosten von weniger als 10 Mio Euro verursachen, sagte eine Sprecherin am Donnerstag Dow Jones Newswires.

Der im MDAX gelistete Konzern plant, einen Teil der Anlagen und der Produktion an seinen niederländischen Standort Zutphen zu verlegen und die Produktion teilweise auch in die USA zu verlagern.

Aurubis begründet die Reduzierung ihrer Produktionskapazitäten für flachgewalzte Kupferprodukte mit Überkapazitäten in Europa und einer rückläufigen Nachfrage in bestimmten Marktsegmenten, wie der Kühlung von Motoren. Die Kapazität der beiden Werke in Schweden und in den Niederlanden, die zusammen rund 110.000 t pro Jahr beträgt, soll auf 75.000 t sinken.

Aurubis hatte Finspang mit dem Kauf von Teilen des finnischen Luvata-Konzerns erworben. Das Werk habe seit Jahren keinen Gewinn mehr erzielt, hieß es. Aurubis beschäftigt dort rund 190 Mitarbeiter.