Zulieferer Kartell

Das Bundeskartellamt hat am 23. Juni eine Durchsuchung im Bereich des Einkaufs von Stahl durch die Automobil- und Automobilzulieferindustrie durchgeführt. - Bild: kru

Das Bundeskartellamt habe am 23. Juni eine Durchsuchung im Bereich des Einkaufs von Stahl durch die Automobil- und Automobilzulieferindustrie durchgeführt, bestätigte die Behörde einen entsprechenden Bericht der Schwäbischen Zeitung. Dabei seien sechs Unternehmen durchsucht worden. Die von der Zeitung genannten Firmennamen konnte ein Sprecher des Kartellamts weder bestätigen noch dementieren.

Laut dem Blatt fanden die Untersuchungen bei den Herstellern Daimler und Volkswagen sowie den Automobilzulieferern Bosch und ZF Friedrichshafen statt.

Daimler, Bosch und ZF bestätigten auf Anfragen von Dow Jones Newswires, von dem Verfahren betroffen zu sein. Die Unternehmen teilten jeweils mit, mit den Behörden zu kooperieren. Details wollten die Konzerne mit Blick auf die laufenden Ermittlungen nicht nennen. Von VW war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

Vom Kartellamt hieß es, dass die Untersuchung, die einen Anfangsverdacht voraussetze, zur Aufklärung des Sachverhalts diene. Dies bedeute ausdrücklich nicht, dass sich die Betroffenen tatsächlich eines Kartellrechtsverstoßes schuldig gemacht hätten. Bis zum Abschluss des Verfahrens gelte die Unschuldsvermutung.

Die Top 10 der Automobilzulieferer weltweit

  • Michelin, der Reifenhersteller aus Frankreich belegt Platz zehn. Der Umsatz von 21.199 Millionen Euro reichte nicht aus, um den neunten Platz aus dem Vorjahr zu verteidigen. - Bild: Michelin

    Michelin, der Reifenhersteller aus Frankreich belegt Platz zehn. Der Umsatz von 21.199 Millionen Euro reichte nicht aus, um den neunten Platz aus dem Vorjahr zu verteidigen. - Bild: Michelin

  • Als einzige US-amerikanische Firma in den Top Ten kommt Johnson Controls auf Platz neun. Der Hersteller von Sitzen und Start-Stopp-Batterien setzte 23.866 Millionen Euro um – und rutschte damit im Vergleich zum Vorjahr um drei Plätze ab. - Bild: Johnson Controls

    Als einzige US-amerikanische Firma in den Top Ten kommt Johnson Controls auf Platz neun. Der Hersteller von Sitzen und Start-Stopp-Batterien setzte 23.866 Millionen Euro um – und rutschte damit im Vergleich zum Vorjahr um drei Plätze ab. - Bild: Johnson Controls

  • Der weltweit größte Reifenhersteller Bridgestone/Firestone  aus Japan erreicht mit einem Umsatz 24.094 Millionen Euro Platz acht. - Bild: Bridgestone/Firestone

    Der weltweit größte Reifenhersteller Bridgestone/Firestone aus Japan erreicht mit einem Umsatz 24.094 Millionen Euro Platz acht. - Bild: Bridgestone/Firestone

  • Von Platz acht auf Platz sieben konnte sich Aisin verbessern. Der Hersteller von Getriebe, Bremssystemen, Karosserie- und Motorenteilen setzte 24.104 Millionen Euro um. - Bild: Aisin

    Von Platz acht auf Platz sieben konnte sich Aisin verbessern. Der Hersteller von Getriebe, Bremssystemen, Karosserie- und Motorenteilen setzte 24.104 Millionen Euro um. - Bild: Aisin

  • Einen großen Sprung machte ZF Friedrichshafen, der Konzern verbesserte sich von Platz elf in 2014, auf jetzt Platz sechs mit einem Umsatz von 27.434 Millionen Euro. ZF stellt Fahrwerks- und Antriebssysteme, aber auch Elektronik und Software her. - Bild: ZF Friedrichshafen

    Einen großen Sprung machte ZF Friedrichshafen, der Konzern verbesserte sich von Platz elf in 2014, auf jetzt Platz sechs mit einem Umsatz von 27.434 Millionen Euro. ZF stellt Fahrwerks- und Antriebssysteme, aber auch Elektronik und Software her. - Bild: ZF Friedrichshafen

  • Cockpit-, Frontend- und Chassismodule aus Südkorea: Hyundai Mobis belegt mit einem Umsatz von 28.096 Millionen Euro Platz fünf. - Bild: Hyundai Mobis

    Cockpit-, Frontend- und Chassismodule aus Südkorea: Hyundai Mobis belegt mit einem Umsatz von 28.096 Millionen Euro Platz fünf. - Bild: Hyundai Mobis

  • Den vierten Platz macht Magna: Der kanadische Konzern stellt hauptsächlich Karosserie- und Fahrwerksysteme sowie Exterieur-Ausstattungen her. Der Umsatz betrug 29.408  Millionen Euro. - Bild: Magna

    Den vierten Platz macht Magna: Der kanadische Konzern stellt hauptsächlich Karosserie- und Fahrwerksysteme sowie Exterieur-Ausstattungen her. Der Umsatz betrug 29.408 Millionen Euro. - Bild: Magna

  • Der japanische Hersteller Denso belegt mit einem Umsatz von 34.292 Millionen Euro Platz drei. Das Unternehmen produziert Klimasysteme, Motorsteuerungen und Human-Machine-Interfaces. - Bild: Denso

    Der japanische Hersteller Denso belegt mit einem Umsatz von 34.292 Millionen Euro Platz drei. Das Unternehmen produziert Klimasysteme, Motorsteuerungen und Human-Machine-Interfaces. - Bild: Denso

  • Wie im Vorjahr auf Platz zwei: Continental. Der Umsatz des Reifenherstellers, der auch Brems-, Fahrwerk- und Sicherheitssysteme produziert, betrug 39.232 Millionen Euro. - Bild: Continental

    Wie im Vorjahr auf Platz zwei: Continental. Der Umsatz des Reifenherstellers, der auch Brems-, Fahrwerk- und Sicherheitssysteme produziert, betrug 39.232 Millionen Euro. - Bild: Continental

  • Den ersten Platz belegt Bosch. Der Hersteller von Antriebs-, Sicherheits- und Komfortsystemen nimmt den Spitzenplatz ein, so wie bereits im letzten Jahr. Der Umsatz betrug 41.700 Millionen Euro. - Bild: Bosch

    Den ersten Platz belegt Bosch. Der Hersteller von Antriebs-, Sicherheits- und Komfortsystemen nimmt den Spitzenplatz ein, so wie bereits im letzten Jahr. Der Umsatz betrug 41.700 Millionen Euro. - Bild: Bosch