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Volkswagen lag im Juni mit einer Zunahme der neuzulassungen von 2,7 Prozent leicht über dem Durchschnitt. - Bild: VW

Im Juni sind in Europa inklusive Island, der Schweiz und Norwegen 1,54 Millionen Pkw neu zugelassen worden. Das entsprach einer Zunahme um 2,1 Prozent, wie der Herstellerverband Acea mitteilte. Im Vormonat hatte das Plus noch 7,7 Prozent betragen.

In der Europäischen Union wurden im Juni ebenfalls 2,1 Prozent mehr Neuzulassungen verzeichnet. Mit nahezu 1,5 Millionen Einheiten wurde das beste Ergebnis in zehn Jahren erreicht. Die Neuzulassungen lagen damit nahe dem Niveau vom Juni 2007. Danach bekam auch die Autobranche die Folgen der Finanzkrise zu spüren.

Die Entwicklung in den großen Autonationen verlief sehr unterschiedlich. An der Spitze rangierte laut Acea Italien mit einer Zunahme um 12,9 Prozent, Spanien meldete 6,5 Prozent mehr Neuzulassungen. Auf der Verliererseite standen Großbritannien und Deutschland mit Einbußen von 4,8 bzw 3,5 Prozent. Zum Wachstum in der Region trugen vor allem die neuen Mitgliedsländer bei, sie kamen auf ein Plus von 12 Prozent.

In der Gunst der Verbraucher weit oben rangierten Toyota und Suzuki mit zweistelligen Wachstumsraten. Volkswagen lag im Juni mit einer Zunahme von 2,7 Prozent leicht über dem Durchschnitt. Bei Daimler lief es mit plus 4,2 Prozent noch besser. BMW-Fahrzeuge waren weniger gefragt, die Neuzulassungen sanken um 3,1 Prozent. Fahrzeuge der Opel-Gruppe wurden noch stärker geschmäht als im Mai, die Zulassungen sank um 6,9 Prozent - unter die 100.000er Marke