Die Zuwächse hat Rheinmetall beiden Geschäftsbereichen zu verdanken, also der Automotivesparte

Die Zuwächse hat Rheinmetall beiden Geschäftsbereichen zu verdanken, also der Automotivesparte Kolbenschmidt Pierburg sowie dem Verteidigungssegment.

FRANKFURT (Dow Jones/ks)–Im ersten Quartal zogen sowohl Bestellungen als auch Einnahmen und Gewinne deutlich an. Die Jahresziele bekräftigte der Düsseldorfer MDAX-Konzern am Freitag.

Rheinmetall erlöste zwischen Januar und März 1,03 Mrd (Vorjahr: 800 Mio) Euro. Vor Zinsen und Steuern stand zwischen Januar und März ein Gewinn von 77 (39) Mio Euro zu Buche, netto waren es 52 (19) Mio Euro. Mit den vorgelegten Zahlen schnitt Rheinmetall durch die Bank besser ab als erwartet.

Die Bestellungen, ein wichtiger Indikator für die zukünftige Geschäftsentwicklung, legten um nur gut 4% auf 927 Mio Euro zu. Rheinmetall verwies zur Begründung auf die durch Großaufträge im Verteidigungssegment aufgeblähte Vorjahresbasis. Der Auftragsbestand lag per Ende März damit nahezu unverändert bei gut 5 Mrd Euro.

“Uns ist ein glänzender Start ins Geschäftsjahr 2011 gelungen”, sagte Vorstandsvorsitzender Klaus Eberhardt: “Die Zahlen, die wir für das erste Quartal präsentieren, stimmen uns sehr optimistisch für den weiteren Jahresverlauf. Wenn die Märkte weiter so stabil bleiben, können wir dem Rekordjahr 2010 ein noch besseres 2011 folgen lassen.”

Die am Markt als konservativ eingestufte Prognose bekräftigte Rheinmetall. Die Erlöse sollen 2011 konzernweit um rund 8% auf etwa 4,3 Mrd Euro zulegen, das 2010 erzielte Rekordergebnis vor Zinsen und Steuern aus dem Vorjahr soll getoppt werden. Auf operativer Ebene peilt Rheinmetall einen Gewinn von 330 Mio bis 360 Mio Euro an, nach knapp 300 Mio Euro im Jahr 2010.