Faurecia stellt Abgaskontrollsysteme herund sieht sich bestens für eine steigende Nachfrage nach

Faurecia stellt Abgaskontrollsysteme herund sieht sich bestens für eine steigende Nachfrage nach Technologien zur Emissionskontrolle gerüstet. Foto: Faurecia.

Die Abgasvorschriften in Europa würden im Zuge des Skandals voraussichtlich bedeutend strenger werden, glaubt der Zulieferer, der unter anderem Abgaskontrollsysteme herstellt. Sich selbst sieht das Unternehmen bestens für eine steigende Nachfrage nach Technologien zur Emissionskontrolle gerüstet.

Als die Manipulationen von Abgaswerten bei Dieselfahrzeugen aus dem VW-Konzern publik wurden, hatte sich Faurecia umgehend davon distanziert. Faurecia habe zwar Technologie zur Abgaskontrolle an VW geliefert, hieß es damals, die Steuerungssoftware, die zum Betrug bei Emissionstests in den USA verwendet wurde, gehöre jedoch nicht dazu.

Im dritten Quartal konnte die Faurecia SA ihren Konzernumsatz trotz deutlicher Rückgänge in China steigern. Um 8,3 Prozent auf 4,75 Milliarden kletterten die Erlöse im abgelaufenen Quartal - dank des schwachen Euro und des anhaltenden Wachstums in Europa. Allein auf den schwachen Euro seien 5,9 Prozent der Erlöszuwächse zurückzuführen, teilte Faurecia mit.

In Europa steigerte der Autozulieferer seinen Umsatz um 9 Prozent, in Nordamerika um 6,9 Prozent. In China dagegen brachen die Umsätze um 16 Prozent ein. Dort rechnet der Zulieferer auch im laufenden Schlussquartal mit anhaltender Umsatzschwäche.