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Der Automobilzulieferer Hella hat in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres von der anhaltend starken Nachfrage profitiert. - Bild: Hella

Der Umsatz legte kräftig zu. Der operative Gewinn sank allerdings wegen eines Sondereffekts. Der Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr 2015/16 wurde bestätigt.

Der Umsatz stieg in den neun Monaten per Ende Februar um 10,3 Prozent auf 4,65 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBIT) sank jedoch, verursacht von dem Ausfall eines Lieferanten im ersten Quartal, um 6 Prozent auf 290 Millionen Euro und lag damit im Rahmen der Markterwartungen.

Wie Hella mitteilte, ist der negative Ergebniseffekt durch den Lieferantenausfall von rund 47 Millionen Euro in den Neun-Monats-Ergebnissen bereits vollständig verbucht.

Bereinigt um diesen Effekt stieg das operative Ergebnis um 9 Prozent auf 345 Millionen Euro. Hier wurden die Erwartungen knapp verfehlt. Der Nettogewinn sank um 15 Prozent auf 184 Millionen Euro.

Im dritten Quartal betrug der EBIT-Rückgang 1 Prozent auf 87 Millionen Euro. Das Nettoergebnis sank um 19 Prozent auf 53 Millionen Euro.

Für das Gesamtjahr geht Hella nach wie vor einem Umsatzplus im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich aus. Das EBIT wird wegen des Lieferantenausfalls voraussichtlich unter Vorjahresniveau bleiben.