Weil die Expansion des Konzerns deutlich schwächer vonstatten gehe als geplant, peilt Bahnchef

Weil die Expansion des Konzerns deutlich schwächer vonstatten gehe als geplant, peilt Bahnchef Grube für 2020 nur noch 50 statt 70 Milliarden Euro Umsatz an. Bild: Deutsche Bahn

Weil die Expansion des Konzerns deutlich schwächer vonstatten gehe als geplant, peile er für 2020 nur noch 50 statt 70 Milliarden Euro Umsatz an, sagte Grube der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ). “Da hat uns die Realität eingeholt”, sagte er.

Damit rückt Grube erstmals von den ehrgeizigen Umsatz- und Ergebniszielen seiner “Strategie 2020″ ab. Der Bahnkonzern habe 2012 noch unterstellt, sowohl organisch als auch durch Zukäufe zu wachsen. “Für das organische Wachstum hatten wir uns 2020 56 Milliarden Euro Umsatz vorgenommen”, sagte Grube der Zeitung. “14 Milliarden Euro zusätzlicher Umsatz waren durch Akquisition geplant, dafür fehlt heute aber der finanzielle Spielraum.”

Der Fokus liege zudem nicht auf Zukäufen, sondern auf einer Begrenzung der Verschuldung. “Oberstes Gebot ist für uns, ein berechenbarer Partner am Kapitalmarkt zu sein”, sagte Grube weiter.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke