FRANKFURT (Dow Jones/rm). Das geht aus Präsentationsunterlagen hervor, die der Ludwigshafener DAX-Konzern anlässlich eines Investorentages zur Konzernsparte Performance Products am Mittwoch veröffentlicht hat.

Die BASF SE rechnet demnach weiterhin damit, dass der Konzernumsatz 2010 stärker steigen wird als die weltweite Chemieproduktion. Zudem erwartet das Unternehmen ein deutlich verbessertes Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) vor Sondereinflüssen. In diesem Jahr will der Konzern auch wieder eine Prämie auf die Kapitalkosten verdienen. Dieses Ziel war 2009 verfehlt worden.

Auch die mittelfristigen Zielsetzungen bestätigte der DAX-Konzern. Das jährliche Wachstum des Chemiemarktes will BASF demnach mittelfristig um zwei Prozentpunkte übertreffen. Die EBITDA-Marge soll bis 2012 bei 18% liegen. Des Weiteren strebt BASF weiterhin an, die Dividende jährlich zu steigern, sie zumindest aber auf dem Niveau des jeweiligen Vorjahres zu halten.

Erstmals nannte der Konzern am Mittwoch auch Umsatzziele für die einzelnen Regionen bis 2020. Bisher hatte BASF diese nur für die Region Asien/Pazifik beschrieben. In Nordamerika wird bis 2020 mit einem jährlichen Umsatzwachstum von 5% bis 6% auf 17 Mrd EUR gerechnet. In der Region Südamerika will BASF die Erlöse jährlich um etwa 8% auf 6 Mrd EUR bis 2020 erhöhen. In Europa (inklusive Afrika und Mittlerer Osten) soll der Umsatz im gleichen Zeitraum um 4% bis 5% auf 49 Mrd EUR zulegen.

In der Asien-Pazifik-Region wird weiterhin ein jährliches Umsatzwachstum von 7% bis 8% auf 20 Mrd EUR bis 2020 anvisiert.

Insgesamt will BASF bis 2020 profitabel wachsen und die Erlöse auf mehr als 90 Mrd EUR steigern, nach 50,7 Mrd EUR 2009. Zudem soll in allen Regionen eine Prämie auf die Kapitalkosten verdient werden.